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Der Interims-Coach der TuSpo über seinen gelungenen Einstand und wie es in Zukunft weitergeht

Heller: „Ich habe an den Teamgeist appelliert“

Fußball (jab). Eigentlich wollte sich Wolfgang Heller in dieser Saison ganz auf die Jugendarbeit bei der TuSpo Bad Münder konzentrieren. Deshalb hatte er sein Amt als Betreuer nach vielen Jahren abgegeben. Nach dem Rücktritt von Trainer Heiko Böhm vergangene Woche sprang er aber wieder ein und wird bei den Spielen des Teams in der Leistungsklasse bis zur Winterpause an der Linie stehen. Bei seinem Comeback am vorigen Sonntag gegen Holzhausen gelang prompt ein 1:0-Erfolg.

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Sie sind schneller wieder dabei, als erwartet.

Ich stand ja immer Gewehr bei Fuß, dass hatte ich Peter (Böhm, der Spartenleiter; d. Red.) zugesagt. In Holzhausen wäre ich ohnehin dabei gewesen, weil Heiko Böhm nicht gekonnt hätte. Und ich war immer nah bei der Mannschaft, ich weiß, was die Jungs können.

Wie haben Sie die Mannschaft auf das Spiel eingestellt?

Ich habe an den Teamgeist appelliert, ihnen klar gemacht, dass nur alle elf gemeinsam zum Erfolg kommen. Das haben sie ganz gut aufgenommen. Ich habe keinen gesehen, der abgefallen wäre. Das hat mich selbst gewundert.

Dann scheint Heiko Böhm ja Recht zu haben, wenn er sagt, dass er die Mannschaft nicht mehr erreicht hat.

Das kann ich nicht beurteilen, ich weiß nicht, ob es an mir lag. Die Mannschaft hat ja mit Heiko auch schon 7:0 in Fischbeck gewonnen. Es wird sich in den nächsten Spielen zeigen, ob die Spieler an sich glauben.

Sie bleiben an der Linie?

Ich mache als Betreuer weiter. Das Training kann ich nicht leiten, ich mache ja noch die C-Jugend und die Pampers-Liga.

Wer leitet das Training?

Die Spieler selbst. Peter Böhm will sich raushalten, er sagt, er hat zu viel gemacht in letzter Zeit.

Die TuSpo wollte mit zwei Herrenmannschaften in die Saison starten. Jetzt gibt es nur noch eine und in der helfen schon A-Junioren aus. Wie kommt das?

Von denen, die für die Zweite vorgesehen waren, haben einige den Verein verlassen, andere trainieren nur. Den Nachwuchs will ich integrieren, solange ich es mache. Wir müssen den Jugendlichen zeigen, dass ihr Einsatz geschätzt wird, sonst geben wir jedes Jahr zu viel Potenzial an andere Vereine ab.



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