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HF Springe feiern 28:26-Heimsieg über HSG Hanau

Heimnimbus gewahrt

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VON DIETER GÖMANN

Zu diesem Zeitpunkt war der vierte Heimsieg in Folge perfekt, als Fabian Hinz 45 Sekunden vor der Schlusssirene zum 28:26 (11:13)-Sieg getroffen hatte. Das war zugleich der Endstand in einer Begegnung, die der Mannschaft um Trainer Oleg Kuleshov und C-Trainer Slava Gorpishin zwei wichtige Punkte bescherte.

Die Handballfreunde hatten gut in die Begegnung gefunden. Bereits nach 40 Sekunden sorgte Tim Otto für die 1:0-Führung, und nach fünf Minuten hieß es 3:1 durch Tim Coors und erneut Tim Otto. Ein verwandelter Siebenmeter – der eingewechselte Svebor Grnojevic war machtlos - brachte die Gäste wieder heran. Eine 5:3-Führung (8.) konnten die Springer in dieser Phase nicht ausbauen, und Hanau erzielte den Ausgleich (10.). Von diesem Zeitpunkt an sollten 37 Minuten vergehen, ehe die Handballfreunde wieder die Führung erzielten.

In der Folge konnten die Gastgeber die jeweilige Ein-Tore-Führung der Gäste wettmachen, die aber in der 24. Minute auf drei Tore (8:11) davonziehen konnten.

Tim Otto mit seinem fünften Treffer (25.) – nachdem er zuvor zwei Mal Holz getroffen hatte –, Hendrik Pollex und Weitwurf von Torwart Mustafa Wendland über die gesamte Spielfläche über die Köpfe der Spieler hinweg in das leere Gäste-Tor bedeuteten den 11:13-Halbzeitstand.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten die Gäste das Spiel fest im Griff, mussten zwar das 13:14 (34.) hinnehmen, konnten sich dann aber über ein 14:17 (38.) zum 17:20 (43.) weiterhin behaupten.

Dann die Wende für die Handballfreunde mit dem Schachzug des Trainers, als er in der 45. Minute Svebor Crnojevic für Mustafa Wendland zwischen die Pfosten einwechselte. Mit prächtigen Paraden und einer aggressiven Abwehr kämpften sich die Gastgeber ins Spiel zurück – auch dank der Treffer von Tim Otto (44.) und Amer Zildzic (2; 45, 46.), mit denen der 20:20-Gleichstand erzielt wurde. Und dann kam die 47. Minute, in der die Springer durch Sebastian Preiß nach Zuspiel von Zildzic erstmals nach 37 Minuten wieder in Führung gingen – und diese bis zum Schlusspfiff auch nicht mehr abgaben.

Noch einmal glich Hanau zum 23:23 (52.) aus. Dann aber sorgten Sebastian Preiß (2) und Tim Otto mit seinem zehnten Treffer (56.) mit dem 26:23 praktisch für die Entscheidung. Doch es wurde noch einmal eng. Nachdem Hendrik Pollex zum 27:24 (58.) traf, verkürzten die Gäste per Siebenmeter gegen Mustafa Wendland und dem Anschlusstreffer (59.) zum 27:26. Mannschaftsführer Fabian Hinz vollendete zum 28:26-Endstand – anschließend riesengroßer Jubel bei Mannschaft und Fans.

HF-Coach Oleg Kuleshov: „Wir wussten von Anfang an, dass es nicht einfach werden würde. Nach der schwachen ersten Halbzeit fanden wir in der Kabine die richtigen Worte. Wir haben in der zweiten Halbzeit deutlich besser im Angriff zusammengespielt. Wir haben gekämpft und hatten die Unterstützung der Zuschauer.“

HSG-Coach Patrick Beer: „Bis zur 45. Minute haben wir alles richtig gemacht. Hier hatten wir es mit drei Großchancen versäumt, die Überraschung einzuleiten. Wir hatten uns in diesem Spiel hier etwas ausgerechnet. Springe ist eine individuell top besetzte Truppe – Gratulation“.



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