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FC Springe erwartet mit Exten den nächsten Abstiegskandidaten

Heft wieder in die Hand nehmen

Springe. Es kann nur besser werden. „Schlechter geht es nicht mehr“, sagt Markus Wienecke, Trainer von Fußball-Bezirksligist FC Springe nach dem 0:2 unter der Woche gegen Schlusslicht Hagenburg. Vor dem morgigen Heimspiel gegen Eintracht Exten (16 Uhr) warnt Wienecke aber vor zu großer Schwarzmalerei. „Die Einstellung hat überhaupt nicht gestimmt, das muss viel besser werden“, sagt er, hebt aber auch die kleinen Lichtblicke hervor: „Die Mannschaft hat sich bemüht, weiterzuspielen, wir haben uns auf dem Platz nicht zerfleischt. Das Spiel müssen wir ruckzuck abhaken.“

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Autor:

von jan-erik bertram

Mit Exten kommt nun der nächste Abstiegskandidat an die Harmsmühlenstraße – allerdings ein spielstärkerer als Hagenburg. „Die sind super kampfstark und haben gute Einzelspieler“, sagt Wienecke, „die werden sich nicht nur hinten reinstellen.“ Seine Mannschaft müsse selber dagegenhalten und wie beim 5:1-Erfolg gegen Obernkirchen das Heft in die Hand nehmen.

Es wird wieder personelle Änderungen geben: André Buchholz fällt aus beruflichen Gründen aus, bei Paul Nieber ist noch offen, ob er mit der A-Jugend nach Holzminden fährt, oder sich dort auf der Trainerbank vertreten lässt. Steve Goede ist am Zeh verletzt und sollte schon gegen Hagenburg nicht spielen.

Dafür hat Björn Vollmer seinen Dienst verschoben, um dabei zu sein, und verzichtet auch auf das Heimspiel von Hannover 96 gegen die Bayern. Dabei ist bei Heimspielen der „Roten“ sein Stammplatz eigentlich in der Kurve. „Aber wir sind ja wenige Leute“, sagt Vollmer, „und so wie die Bayern gerade drauf sind glaube ich eh‘ nicht, dass es für 96 viel zu holen gibt.“

Vollmer gehörte bei den Springern in den letzten Jahren immer zur Abteilung „Jugend forsch“. Wenn er den Ball erobert hatte drosch ihn der bullige Defensivspieler gerne nach vorne oder startete einen Vorstoß. Zuletzt gegen Hagenburg verzichtete er darauf, war auf Ballsicherung bedacht, spielte oft hinten herum. „Klar habe ich manchmal noch den Drang nach vorne“, sagt Vollmer. „Aber wenn ich den alleinigen Sechser spiele, soll ich defensiver agieren und Ruhe ins Spiel bringen.“



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