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Handballfreunde Springe wollen den ersten Auswärtssieg

SPRINGE. Die Handballfreunde Springe waren vor der Saison als einer der großen Aufstiegsaspiranten der 3. Liga gehandelt worden. Auch die HF-Verantwortlichen haben sich den sofortigen Wiederaufstieg zum Ziel gesetzt. Die Realität sieht anders aus. Mit 6:6 Punkten dümpeln die Springer derzeit im Tabellenmittelfeld herum.

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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Beim TV Gelnhausen sollen am heutigen Sonnabend (19.30 Uhr) nun die ersten Punkte in fremder Halle her. „Uns ist aber klar, dass wir gerade auswärts aktuell nicht der Favorit sind“, sagt Linksaußen Maximilian Kolditz.

Der ist nach überstandener Ellenbogen- und Knieverletzung zwar noch nicht wieder ganz fit, spielte beim Arbeitssieg zuletzt gegen Hanau aber schon wieder 35 Minuten. Auch ein wenig notgedrungen, weil Fabian Hinz auf der Mittelposition aushelfen musste. Denn Maximilian Schüttemeyer fehlte – und wird wohl in diesem Jahr nicht mehr zum Einsatz kommen: „Er wird am Montag an der Patellasehne operiert“, sagt Kolditz.

Der 25-Jährige konnte sich zuletzt allerdings auch auf dem Spielfeld schonen: „Über Außen läuft bei uns im Moment nichts mehr. Gegen Hanau hatten wir im ganzen Spiel nur einen Wurf.“ Dabei waren die Springer in den vergangenen Jahren gerade über Außen immer besonders gefährlich: Mit Hinz, Kolditz und Pawel Pietak war in den letzten drei Spielzeiten immer ein Außenspieler der HF-Toptorjäger.

Die Springer brauchen offenbar mehr Zeit als erhofft, um sich mit ihrem neuen Mittelmann Amer Zildzic einzuspielen. Der zieht, wie auch der neue Halblinke Tim Otto, mehr zur Mitte, statt die Außen einzusetzen. „Das macht es natürlich auch den Gegnern relativ einfach. Die machen die Mitte zu, dann wird es für den Rückraum schwierig“, sagt Kolditz.

So schlecht wie es bei Springe bislang auswärts läuft, so gut ist die Heimbilanz der Gastgeber: drei Spiele, drei Siege – alle drei übrigens gegen die Teams aus der Region Hannover. Für die HF ist es das erste Spiel überhaupt gegen Gelnhausen. Viel wissen sie noch nicht über den aktuellen Tabellenfünften, „aber in unserer Form wird es nicht einfach“, sagt Kolditz, „wir müssen eine sichere Abwehr stellen und vorne geduldig spielen, damit wir nicht so viele einfache Gegentore kassieren wie gegen Hanau.“

Co-Trainer Slava Gorpishin ist optimistischer als Kolditz, vor allem dank der Leistungssteigerung nach dem Seitenwechsel gegen Hanau: „Das hat Selbstvertrauen gebracht“, sagt Gorpishin.



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