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Handballfreunde Springe gastieren in Nieder-Roden

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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Die lasse sich mit Punkten im Gepäck einfach besser genießen, findet der HF-Kapitän, der nach dem 23:26 zuletzt bei Spitzenreiter Eintracht Hildesheim am liebsten am nächsten Tag das nächste Punktspiel bestritten hätte. Einfach, um zu zeigen, dass sein Team besser spielen kann. Vor allem auch, um zu zeigen, was er selbst kann. „Wir haben auf Außen ja kaum Bälle gekriegt, auch wenn viel Platz war“, sagt er. Das sei das größte Manko derzeit im Angriffsspiel der Springer: „Wenn die Gegner merken, dass sie Außen gar nicht mehr decken müssen und alles nach innen schieben, wird es für den Rückraum noch schwerer“, so Hinz, der aber auch sagt: „Es braucht einfach auch ein bisschen Zeit, bis jeder die Philosophie des Trainers verstanden hat.“

Er spricht aus eigener Erfahrung. Als Oleg Kuleshov zum ersten Mal Trainer in Springe war, „haben wir gemerkt, wie viele Informationen du bekommst und verarbeiten musst“, sagt er. Das sei gerade für Spielmacher Amer Zildzic wegen der fehlenden Deutsch-Kenntnisse schwierig.

Nieder-Roden ist gut in die Saison gestartet, feierte nach der Auftaktniederlage gegen Groß Bieberau/Modau drei Siege und ist derzeit Tabellendritter. Kuleshov erwartet die meiste Arbeit in der Abwehr: „Nieder-Roden spielt einen guten Ball und verfügt mit knapp 29 Toren pro Spiel über einen sehr starken Angriff“, sagt er. Hinz ist in dem Punkt optimistisch: „Die Abwehr war gut in den letzten Spielen“, sagt er. Auch Torwart Mustafa Wendland ist bislang gut drauf. „Wenn wir mal ein, zwei Tore zu viel gekriegt haben, lag es eher an Ballverlusten im Angriff, die zu Gegenstößen geführt haben. Aus dem gebundenen Spiel lassen wir wenig zu.“

Bitter für die Abwehr und den Angriff der Springer: Maximilian Schüttemeyer fällt wegen anhaltender Knieprobleme mit großer Wahrscheinlichkeit aus. Gestern stand noch ein MRT-Termin für den bislang besten HF-Werfer an, „aber wir stellen uns darauf ein, dass er nicht mitspiel“, sagt Hinz. Maximilian Kolditz ist nach seinem Muskelfaserriss im Ellenbogen dafür wieder ins Training eingestiegen. Und auch Nils Eichenberger kann nach seiner Kapselverletzung an der Wurfhand gegen Nieder-Roden wieder dabei sein. „Ich bin ganz optimistisch“, sagt Hinz.



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