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Handballfreunde gastieren beim starken Aufsteiger Hanau

SPRINGE. Zwei Monate lang musste Tim Coors pausieren – seit vier Wochen steht er wieder für Drittligist Handballfreunde Springe auf der Platte. Seitdem haben die Springer kein Spiel verloren – ein gutes Omen für die Partie am Sonntag (17 Uhr) bei Aufsteiger HSG Hanau?

Tim Coors steht seit vier Wochen wieder für die Handballfreunde auf der Platte. Foto: Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Im vorigen November hatte sich Coors verletzt. Im Derby gegen den HSV Hannover blockte er einen Ball, „allerdings nicht mit der Handfläche, sondern mit dem Daumen. Der wurde dabei nach hinten gerissen“, erinnert sich der 28-jährige Linkshänder. Eine Viertelstunde spielte er noch weiter, „ich habe mich nur gewundert, warum die Wurfkraft weg war“. Die spätere Diagnose: Bruch des Daumengelenks. Es folgten eine OP, mehrere Wochen Gips und ein weiterer Eingriff, in dem Drähte aus der Hand entfernt wurden, „eine Schraube ist noch drin“, sagt Coors. Voll beweglich ist der Daumen noch immer nicht, „aber es wird langsam immer besser“.

Die Springer sind seit der Niederlage in Dresden zum Jahresauftakt ungeschlagen. Die Konstanz fehlt allerdings noch. Weder beim 28:25-Erfolg in Leipzig vor drei Wochen noch am vorigen Wochenende beim 34:34 gegen Großwallstadt überzeugten sie. Beim Tabellenelften muss also eine Steigerung her. Der Aufsteiger, der vorwiegend auf Eigengewächse setzt, mit Marc Strohl aber auch einen Erstligaerfahrenen Spieler im Kader hat, holte zuletzt immerhin einen Punkt gegen Spitzenreiter Hildesheim. Auch im Hinspiel setzten die Springer sich nur knapp mit 28:26 durch.

„Da hatten wir zu viele technische Fehler“, erinnert sich HF-Co-Trainer Slava Gorpishin. Es sei zwar gut für das Selbstvertrauen gerade der jungen Spieler, knappe Spiele zu gewinnen – auf langes Zittern könnte er aber gut verzichten. „Wir müssen unsere Linie durchziehen und viel besser in der Abwehr spielen als gegen Großwallstadt“, fordert Gorpishin.

Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Kapitän Fabian Hinz, der im Training am Donnerstag umknickte. Bis auf Maximilian Kolditz sind ansonsten alle fit.

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