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Handballfreunde gastieren bei Aufsteiger HSC 2000 Coburg II

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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

„Naja, drei oder vier technische Fehler haben wir gemacht“, sagt Co-Trainer Slava Gorpishin zum Elbflorenz-Spiel. Soll heißen: Ausruhen darf sich niemand auf dem Auftakterfolg, es gibt immer etwas zu verbessern.

Natürlich reitet Gorpishin aber nicht nur auf den wenigen Fehlern herum. „Die Abwehr hat sehr gut gespielt und Mustafa Wendland hat sehr gut gehalten“, lobt er. Eine sichere Defensive und ein starker Torwart seien immer die Schlüssel für erfolgreichen Handball, „denn wenn du hinten die Bälle gewinnst, kannst du dir es auch leisten, vorne mal einen zu verlieren“.

Gegen die Favoritenrolle wehren sich die Springer nicht. In der vorigen Saison spielten sie in der 2. Liga noch gegen Coburgs erste Mannschaft. Die HSC-Reserve spielte zu der Zeit noch in der Bayernliga. Einige Akteure mit Drittliga-Erfahrung hat die Mannschaft von Trainer Ralf Baucke aber in ihren Reihen, ihr Saisonauftaktspiel in Kirchzell gewannen die Coburger. „Die wollen auch in ihrem ersten Heimspiel was zeigen“, warnt Gorpishin.

Ein Baustein beim Springer Auftaktsieg war der neue Mittelmann Amer Zildzic, der mit sechs Treffern gleich zum besten Werfer avancierte. „Er ist aber noch nicht da, wo wir ihn haben wollen“, sagt Gorpishin. Er und Chefcoach Oleg Kuleshov schätzen zwar die Kreativität des Bosniers, der von Ademar Leon aus der ersten spanischen Liga kam, „aber wenn eine Ansage von der Bank kommt, muss er sie umsetzen“, sagt Gorpishin.

Die Sprachkenntnisse des Neuzugangs seien dabei noch ein Hindernis, „aber die Spielzüge kann er schon auf Deutsch ansagen“, so der Co-Trainer. Wichtig auch: Mit Zildzic haben die Springer nun drei Spieler für die zwei wichtigen Positionen im Rückraum links und in der Mitte, sodass vor allem der junge Halblinke Tim Otto seine Pause bekommen kann. „Es ist ein Riesensprung von der Oberliga in die 3. Liga“, sagt Gorpishin, „und auf Halblinks musst du eigentlich immer gefährlich sein“.



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