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Handballfreunde bleiben gern gesehene Gäste

SPRINGE. Die Handballfreunde Springe und Auswärtsspiele – das wird in dieser Drittliga-Saison scheinbar keine Liebesbeziehung mehr. Bei der MSG Groß Bieberau/Modau unterlag der Zweitliga-Absteiger am Sonntag mit 28:32 (13:15).

Benedikt Seeger (l.) und Kris Jost von der MSG Groß Bieberau/Modau stoppen gemeinsam Springes Amer Zildzic. Foto: Pfliegensdörfer
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Es war die fünfte Niederlage in der sechsten Partie in fremder Halle – auf das Derby am kommenden Sonnabend daheim gegen den HSV Hannover dürften die Springer sich also doppelt freuen.

Die HF begannen stark. Fabian Hinz erzielte in der dritten Minute die 1:0-Führung für die Gäste. Sie hätten den Vorsprung ausbauen können, „aber wir vergeben dreimal in Eins-gegen-eins-Situationen“, ärgerte sich Springes Co-Trainer Slava Gorpishin. Statt mit 4:1 zu führen, lagen die HF nach sieben Minuten mit 1:4 hinten.

Das Problem zog sich durch die gesamte Partie: Die Gäste spielten sich zwar Chancen heraus, schlossen aber zu schwach ab. Das lag auch an Groß Bieberaus starkem Keeper Martin Juzbasic. So kamen die Hausherren immer wieder zu Gegenstößen. Vor dem Tempospiel der Falken, wie die MSG sich nennt, hatte Gorpishin gewarnt. „Wir haben versucht, das Tempo mitzugehen“, sagte er. Der kleine Kader – durch das Fehlen von Maximilian Schüttemeyer und Maximilian Kolditz zusätzlich geschwächt – mache sich aber bemerkbar. „Es fehlt einfach die Kraft. Wir überlegen schon, einen zweiten trainingsfreien Tag pro Woche zu geben, damit die Spieler sich erholen können“, sagte Gorpishin.

Kurz vor der Pause brachten Tim Otto, Hinz und Hendrik Pollex die Springer noch einmal auf zwei Tore heran. „In der Phase haben wir die Angriffe ruhig und lange zu Ende gespielt“, sagte Gorpishin. Diese Marschroute hielten die Springe jedoch nicht durch. Nach dem Seitenwechsel zogen die Gastgeber wieder davon, zeitweilig sogar auf sieben Tore (26:19/44.). Die Springer versuchten es in der Schlussphase noch einmal mit direkter Manndeckung, die Niederlage war aber nicht mehr abzuwenden. Gorpishin: „Wir haben die Punkte leichtfertig vergeben.“



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