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Handball: Zwei Neuzugänge für HSG-Damen

In Anbetracht einer makellosen Bilanz von vier Siegen in der Regionsoberliga hätten die Handballerinnen der HSG Deister Süntel keinen zwingenden Bedarf gehabt, die Mannschaft während der Weihnachtspause zu verstärken. Doch nun liegen unverhofft zwei Geschenke unter dem Weihnachtsbaum, die das Team im Rückraum verstärken.

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Dennis Scharf Redakteur zur Autorenseite
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Dabei handelt es sich um ein Talent mit Bundesliga-Erfahrung und eine Torjägerin, die nach nur einem halben Jahr an ihre alte Wirkungsstätte zurückkehrt. „Damit entspannt sich unsere personelle Situation. Wir können nur stärker werden“, sagt Trainerin Manuela Porcarelli.

Im Sommer folgte Laura Hohnroth dem Lockruf des SC Germania List und versuchte ihr Glück in der Oberliga. In sieben Spielen erzielte die Rückraumspielerin sieben Treffer. Wegen der starken Konkurrenz auf ihrer Position in Hannover entschied sich Hohnroth nach einem halben Jahr, zur HSG zurückzukehren. Damit hat das Trainerduo Porcarelli/Nicole Hitzschke wieder eine Linkshänderin im Aufgebot, die in der vergangenen Saison die beste Torschützin der HSG war. In 14 Spielen warf die 24-Jährige 90 Tore für die HSG und lag damit auf Rang drei der Torjägerinnenliste der Regionsoberliga.

„Mit offenen Armen empfangen“

„Der Kontakt ist nie abgebrochen. Wir haben Laura bei ihren Heimspielen besucht, und sie war auch bei unseren. Die Spielerinnen sind alle eng befreundet. Wir haben sie mit offenen Armen empfangen“, sagt Porcarelli.

Die zweite Neue im Bunde hat schon in jüngeren Jahren auf hohem Niveau gespielt und kehrt nach fünf Jahren in der Jugend des TV Hannover-Badenstedt zu ihren Wurzeln zurück. Mirka Liekefett kann im Rückraum zentral oder auf der halblinken Position eingesetzt werden. In der Vorsaison erzielte die 17-jährige Rechtshänderin in 32 Partien für die A- und B-Juniorinnen des TVB in Ober- und Landesliga 69 Tore. Wie die im Herbst vom TuS Empelde zurückgekehrte Tara Sandin (21) darf sie in beiden Damenteams der HSG spielen. „Mirka hat ein gutes Spielverständnis und weiß intuitiv, was zu tun ist. Aber sie wird noch etwas Zeit brauchen, um sich an die körperliche Härte bei den Damen zu gewöhnen“, so Porcarelli.




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