weather-image
20°

Handball: Jakob Bormann will zurück in 3. Liga

SPRINGE. Der Rückzug der Handballfreunde Springe im vergangenen Jahr hat seine bemerkenswerte Entwicklung nicht ins Wanken gebracht. Als gebürtiger Springer hätte er allzu gern weiterhin das Trikot seines Heimatvereins getragen, für den er schon als Fünfjähriger die ersten Bälle ins Tor warf.

270_0900_131725_Jakob_Bormann_5_.jpg

Autor:

dennis scharf

„Ich bin ein Springer Jung und hätte gern bei meinem Verein weitergemacht. Dort habe ich 15 Jahre gespielt. Es ist sehr schade, dass es in Springe nicht weitergehen konnte“, sagt Jakob Bormann.

Knapp drei Jahre sind vergangen, seitdem der heute 21-Jährige unter Trainer Oleg Kuleshov den Sprung von der eigenen Jugend in den Kader des Drittliga-Teams schaffte. Auf der Position des Linksaußen bekam er regelmäßig Einsatzzeiten und übernahm bei Siebenmetern oft Verantwortung. Damals absolvierte Bormann auch sein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bei den HF und kümmerte sich nebenbei noch um das Training dreier Nachwuchsteams.

Doch dann kam alles ganz anders: Als bei den Handballfreunden die Lichter ausgegangen waren, schloss sich Bormann mit vier weiteren Teamkollegen dem Oberligisten TuS Vinnhorst an. Später kam mit Fabian Hinz auch noch der damalige HF-Kapitän dazu und half mit, die Meisterschaft in der Oberliga unter Dach und Fach zu bringen. „Wir wurden super von einer sehr sympathischen Truppe aufgenommen. Es läuft sehr gut, sportlich sind wir voll im Soll“, berichtet Bormann. Nur in drei Spielen gingen die Vinnhorster nicht als Sieger vom Feld. „Wir haben etwas Zeit gebraucht, um uns einzuspielen. Zu dem Zeitpunkt war Tim Otto noch verletzt. Danach sind wir sehr souverän aufgetreten.“

Zwei Partien stehen in der Oberliga noch aus, die zur Vorbereitung auf die Aufstiegsspiele gegen die Zweitliga-Reserve des HC Elbflorenz genutzt werden sollen. In Hin- und Rückspiel soll der Aufstieg perfekt gemacht werden. Andernfalls wird es kompliziert, weil es wegen der Verkleinerung der 2. Liga „nur“ zehn Aufstiegsplätze für zwölf Oberliga-Meister gibt. „Wir wollen es in der ersten Runde schaffen. Aber die Dresdner sind eine sehr starke Mannschaft und keinesfalls zu unterschätzen. Die werden Spieler aus dem erweiterten Zweitliga-Kader dabei haben“, sagt der Lehramtsstudent für Deutsch und Sport.

Auf die Unterstützung alter Weggefährten kann Bormann in jedem Fall zählen. Mit HSG-Routinier Pawel Pietak steht er regelmäßig in Kontakt. „Alle wünschen mir immer das Beste. Da meine Eltern in Springe wohnen, ist der Kontakt nie abgerissen“, betont der Linksaußen. Selbst lebt er seit einigen Monaten in Hannover und sieht dort auch seine Zukunft. „Ich habe noch ein Jahr Vertrag und wäre nicht abgeneigt, in Vinnhorst zu verlängern“, sagt Bormann.



Weiterführende Artikel
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt