weather-image
26°

Hamelspringe schielt nach Halvestorf

BAD MÜNDER. Vor dem letzten Spieltag am Sonntag (15 Uhr) sind die wesentlichen Entscheidungen gefallen in der 1. Fußball-Kreisklasse Hameln-Pyrmont. Nettelrede steht als Staffelmeister fest. Für Flegessen geht es nur um die Platzierung und auch Hamelspringe hat keinen Einfluss mehr auf Abstieg oder Klassenerhalt.

Die Hamelspringer um Trainer Holger Herzig (r.) haben es nicht in der eigenen Hand, ob sie absteigen oder die Klasse halten. Foto: Niedergesäss

Autor:

Thomas Niedergesäss

Der TSV Hamelspringe (13. Platz/22 Punkte) muss aber weiter um den Klassenerhalt bangen. Die Mannschaft von Trainer Holger Herzig muss nicht nur drei Punkte, sondern auch 34 Tore aufholen, um Reher noch vom drittletzten Tabellenplatz zu verdrängen – das ist nur theoretisch möglich. Im Grunde genommen spielt es also keine Rolle, wie das Spiel bei der SG Königsförde ausgeht.

Sportlich sind die Hamelspringer also abgestiegen – bleiben voraussichtlich aber auch als Vorletzter in der 1. Kreisklasse. Denn die TuSpo Bad Münder, die nach ihrem Rückzug vor der jetzt endenden Saison als Absteiger aus der Kreisliga feststehen und damit einen Startplatz in der 1. Kreisklasse hätten, meldet keine neue Mannschaft. Dadurch gibt es einen Absteiger weniger. „Sofern eine Mannschaft zum neuen Spieljahr in der für sie sportlich geltenden Spielklasse nicht gemeldet wird und dadurch die Sollzahl dieser Spielklasse unterschritten wird, verringert sich die Anzahl der Absteiger in dieser Spielklasse um den bestplatzierten Absteiger aus der Abschlusstabelle des laufenden Spieljahres“, heißt es unter Punkt 3.6 der Ausschreibung.

Erwischen würde es Hamelspringe nur dann, wenn nach Bisperode auch Halvestorf noch aus der Bezirksliga 4 absteigt und gleichzeitig der Kreisliga-Vizemeister aus Hameln-Pyrmont nicht aufsteigt. Halvestorf kann aber schlimmstenfalls noch auf den 13. Platz abrutschen und würde in der Relegation auf den Hamelner Kreisligisten treffen. Der Kreisliga-Vizemeister aus Holzminden komplettiert die Relegationsrunde – und wäre Außenseiter.

Vollkommen entspannt kann die SG Flegessen (9./31) gegen Vizemeister SG Hameln 74 antreten. „Wir haben keinen Druck und wollen unseren Zuschauern ein schönes Spiel bieten“, sagt SGF-Trainer Dirk Heyder, der bei einem Erfolg über Hameln und gleichzeitigen Niederlagen von Rohden und Großenwieden mit seinem Team sogar noch auf Platz sieben klettern kann. „Das ist nebensächlich. Was die Mannschaft nach der Winterpause geleistet hat, ist viel mehr wert“, stellt Heyder klar. Die Flegesser sind das drittbeste Rückrundenteam.

Im Partymodus tritt der TSV Nettelrede (1./62) bei Germania Reher an und bringt in zwei Reisebussen sogar seine eigenen Fans mit. „Langsam sollte die Feierei vorbei sein. Schließlich wartet am Dienstag das Pokalhalbfinale auf uns“, so TSV-Trainer Stefan Schwanz, der sich mit einem Sieg aus der Staffel verabschieden will und hofft, dass alle für den Pokalfight gegen Kreisliga-Meister Afferde gesund bleiben.

Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare