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Hachmühlen und Altenhagen machen wieder gemeinsame Sache

HACHMÜHLEN/ALTENHAGEN. Die Grenze zwischen der Region Hannover und dem Landkreis Hameln-Pyrmont trennt sie zwar – aber sonst haben der TSV Hachmühlen und der SV Altenhagen jede Menge gemeinsam. 

Gerd Panitz aus dem Vorstand des TSV Hachmühlen im Kreis der Spieler. Foto: Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Beide Klubs sind mit ihren Herrenteams gerade in die 1. Kreisklasse ihres Fußball-Kreises aufgestiegen. Beide Vereine sind beim Nachwuchs aber auch nicht gerade auf Rosen gebettet. Und besonders auf den TSV könnten in der kommenden Saison Personalprobleme zukommen – deshalb machen sie jetzt gemeinsame Sache.

Die Hachmühlener treten in der kommenden Saison in der 1. Kreisklasse Hameln-Pyrmont als SG Hachmühlen/Altenhagen an. Die Altenhägener bleiben in ihrer 1. Kreisklasse selbstständig. Die NFV-Kreise Hameln-Pyrmont und Hannover haben dem Konstrukt zugestimmt.

TSV und SVA hatten sich schon zweimal zusammengetan. Beim letzten Mal waren die Hachmühlener samt Pässen nach Altenhagen gewechselt und sollten dort eine zweite Mannschaft auffühlen. „Es hatte mit der Integration nicht geklappt“, sagt TSV-Vorstand Gerd Panitz. „Und es scheiterte auch an der Eigenmotivation der Spieler.“ Die Zusammenarbeit endete damit, dass es in Hachmühlen für zwei Jahre gar keinen Herrenfußball gab. In der Saison 2014/15 startete der TSV neu. Das Personal bleibt aber knapp, denn bis Nachwuchs aufrückt, dauert es noch Jahre.

Durch die SG muss nun kein Spieler den Verein wechseln. „Wir wollen Hachmühlen dadurch nicht leistungsstärker machen, sondern mit genügend Personal ausstatten“, betont Panitz. Nebenbei bekämen die jungen Altenhägener Spieler, die sich im großen SVA-Kader nicht durchsetzen können, mehr Einsatzzeiten.

Aus SVA-Sicht wäre die SG eine zweite Mannschaft, in der sich Spieler nicht festspielen können – die abgestellten Spieler wären für die eigene Mannschaft also immer spielberechtigt. Sehr wohl müssten Spieler des Altenhägener Teams, wenn sie regelmäßig spielen, zwei Wochen aussetzen, um für die SG frei zu sein. „Wir haben aber nicht die Ambition, dass die Besten aus Altenhagen in Hachmühlen spielen, wenn sie mal frei sind“, sagt Panitz.

Noch offen sei, ob es punktuell auch eine Trainingsgemeinschaft der beiden Teams gibt, so Panitz. Der TSV ist noch auf Trainersuche, beim SVA übernimmt der bisherige Co-Trainer Mike Krending von Johannes Braun.



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