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FC Springe trifft am Sonntag auf den Tabellennachbarn Bad Pyrmont / Genschick fordert mindestens ein Remis

Gute Erinnerung an das „unglaubliche Jahrhundertspiel“

Fußball (jemi). In der Hinrunde war es das „Jahrhundertspiel“ für den FC Springe in der Bezirksliga 4, blickt Coach Franz Genschick mit einem Lächeln zurück. Die SpVgg Bad Pyrmont dominierte die ersten 45 Minuten, doch in der zweiten Halbzeit kam die große Wende – nicht nur diese Partie betreffend, sondern für die komplette Saison. Kein Wunder, dass die Springer gerne an dieses legendäre Spiel zurückdenken, bei dem die Emotionen überschwappten. 0:3 lagen sie zur Pause zurück, nur die treuesten Fans setzten noch auf das Genschick-Team, das tatsächlich noch 4:3 gewann. Am Sonntag (15 Uhr) steigt in Pyrmont das Rückspiel.

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Jetzt, zum Ende der Saison, haben sich die Nerven längst beruhigt. „Dieses Mal gehen wir mit ganz anderen Voraussetzungen in die Partie“, sagt Genschick. Fünf Punkte Vorsprung vor Bad Pyrmont sieht er als gutes Polster, um den dritten Platz bis zum Saisonende zu verteidigen: „Ein Unentschieden wollen wir aber mindestens einfahren. Auf keinen Fall dürfen wir verlieren“, gibt er die Marschrichtung vor.

Er ist sich sicher, dass die Gastgeber nach dem Hinspiel Respekt vor den Springern haben werden. Auch wenn sie nicht in Bestbesetzung antreten können, wollen die Springer eine gute Leistung zeigen. Die Einsätze von Sascha Buchholz (Zerrung), Julian Dettmer (Leiste), Tim Dreyer (Sprunggelenk) und Faiz Hamo (Knieprobleme) sind fraglich. Oliver Geide fällt nach seiner Blinddarm-Operation auf jeden Fall noch zwei bis drei Wochen aus.

Daher will er wieder Spieler aus der A-Jugend hochziehen. Allerdings hat der Nachwuchs morgen ebenfalls ein Spiel, somit werden die Kicker in der eigenen Mannschaft auch benötigt. Janis Prziwara, der unter der Woche gegen Tündern ein starkes Debüt als Libero gab, wäre etwa einer der Jungen, die Genschick gern in seinem Team sehen würde. Im Blick hat er auch Niklas Waldeck, Simon Wolfgram und Ibrahim Cindo.

„Wir wissen, dass wir in den vergangenen Partien schlecht gespielt haben. Wir haben sicherlich auch einige Male Glück gehabt“, gesteht Springes Coach ein und meint damit die Partien gegen Tündern und Kirchbrak. Vor dem Hinspiel hatte sich seine Elf aber auch schlecht präsentiert – vielleicht wird es ja wieder ein Jahrhundertspiel.



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