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Große Resonanz beim TuSpo-Schnuppertraining

BAD MÜNDER. Wie kriegen Sportvereine Kinder dazu, ihre Angebote zu nutzen? Der offenbar sicherste Weg: Den Nachwuchs direkt in der Schule abholen. Bei der TuSpo Bad Münder zumindest hat es jetzt wieder einmal geklappt.

An einer der Stationen versuchen die Kinder, hier Luke, Marlon und Jason (v. l.) Sandsäcke in umgedrehte Pylonen zu werfen. Miriam Stein gibt Tipps. Foto: Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Mehr als 30 Kinder kamen zum Handball-Schnuppertraining in die Halle der ehemaligen Grundschule an der Friedrich- Ebert-Allee.

Organisiert hatte die Veranstaltung Miriam Stein. Die 19-Jährige absolviert ihren Bundesfreiwilligendienst bei der TuSpo und hatte in den Grundschulen Bad Münder, Eimbeckhausen und Bakede Werbung gemacht – offensichtlich mit Erfolg.

„Die Resonanz ist super“, freute sich Michael Otto, der Vorsitzende des Fördervereins der TuSpo-Handballer – und ahnte, dass es ohne „Bufdi“ wohl schwer wird, die Veranstaltung zu wiederholen: „Wer berufstätig ist, schafft es nicht, in die Schulen zu gehen.“

Miriam Stein betreut seit September die Handball-Anfänger der TuSpo. Zehn Kinder kommen mittlerweile regelmäßig zum Training. Einige davon waren auch beim Schnuppertag, die große Mehrzahl aber hatte noch keine Handball-Erfahrung. „Ein paar von ihnen haben sich zum Training angekündigt“, so Stein.

Sieben Stationen, die von Jugendspielerinnen und -spielern der TuSpo betreut wurden, hatte sie aufgebaut, an denen die Kinder allerlei Motorik- und Koordinations-Übungen absolvierten – der Handball kam dabei noch nicht ins Spiel. Zum Abschluss absolvierten die Kinder allerdings noch ein Turnier.

Bis Ende Juli absolviert Stein noch ihre Freiwilligendienst bei der TuSpo: „Die Kinder würde ich danach gerne weiter trainieren“, sagt sie.

Die Handballanfänger der TuSpo trainieren mittwochs, 16 bis 17.30 Uhr, in der Halle an der Friedrich-Ebert-Allee.

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