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Grippewelle erschwert Vorbereitung

Springe/Gestorf. Es soll wieder losgehen in der Fußball-Kreisliga Hannover-Land. Auch für den FC Springe und den TSV Gestorf sind am Sonntag (14 Uhr) Nachholspiele angesetzt – beide sind allerdings stark gefährdet.

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Die Springer empfangen zum Verfolgerduell den SC Hemmingen-Westerfeld. FCS-Trainer Ricardo Diaz-Garcia hätte nichts dagegen, wenn die Partie ausfiele. Denn: „Ich habe noch nie so eine schlechte Vorbereitung erlebt, was den Krankenstand angeht“, sagt er. Die Grippewelle habe zugeschlagen, teilweise hätten nur sechs Spieler zur Verfügung gestanden. „Bei einem 23-Mann-Kader glaubt einem das ja keiner“, sagt der Coach.

Der absolvierte mit seiner Elf am Mittwoch noch einen Härtetest beim Bezirksliga-Dritten TSV Barsinghausen. „Die haben uns gezeigt, wo die Kirschen hängen, die stehen nicht zu Unrecht da oben“, so Diaz-Garcia. 1:6 (1:3) unterlag der FCS, für den Kay Weddecke kurz vor der Pause den Ehrentreffer erzielte. „Da hatten wir eine ganz gute Phase. Wir haben auch einige Situationen ganz gut gelöst“, so der Coach. Läuferisch habe sein Team aber noch große Defizite. Heute Abend (19.30 Uhr) testen die Springer noch einmal beim SC Alferde aus der 3. Kreisklasse. Spielerisch nicht die ganz große Herausforderung, „aber ein guter Test, weil wir wieder 90 Minuten laufen müssen“, so Diaz-Garcia.

Auch beim TSV Gestorf ging die Grippe um – am vorigen Wochenende ging daher das Testspiel bei Eintracht Afferde II aus der 2. Kreisklasse verloren. Trainer Peter Baron ist mit der Vorbereitung aber zufrieden: „ Wir haben sehr gut gearbeitet. Das Wetter hat zudem mitgespielt, sodass wir auf dem B-Platz einigermaßen trainieren konnten und nicht nur stupide Ausdauerläufe absolvie-ren mussten“, sagt er.

Aus sportlicher Sicht könnte es für Baron losgehen. Dass das Heimspiel gegen den SV Wilkenburg tatsächlich angepfiffen wird, ist allerdings unwahrscheinlich. Der A-Platz wurde nach dem letzten Spiel vor der Winterpause gelüftet und muss noch mit Sand aufgefüllt werden. Das haben die Gestorfer wegen des Wetters bisher noch nicht machen können. „Wir sind bemüht, die Rahmenbedingungen zum Saisonstart zu schaffen“, sagt Baron.

Sollte gespielt werden, wären die am vorigen Wochenende erkrankten Akteure wieder mit von der Partie. Ein Sieg gegen den Tabellensiebten würde den Gestorfern zum Beginn der Rückrunde nicht nur Selbstvertrauen geben, sondern sie auch einen Schritt näher an die gesicherten Mittelfeldplätze rücken lassen.jab/rok



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