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HF-Spielertrainer Sven Lakenmacher über Kampfgeist, Konzentration und Folgen nach dem 26:22-Arbeitssieg

„Griffige Abwehr lässt Bemühungen im Keim ersticken“

Handball (gö). Er hatte es schon vor dem Anpfiff gesagt und sollte nach den 60 Minuten gegen das Juniorteam der SG Flensburg-Handewitt II durchaus recht behalten. „Das Spiel wird keine leichte Angelegenheit, denn die Jungs können alle gut Handball spielen.“

Führte sein Team zum 26:22-Erfolg über die SG Flensburg-Handewitt II: Spielertrainer Sven Lakenmacher.

Und in der Tat. Was die Junioren um ihren Trainer Matthias Hahn in der Sporthalle an der Harmsmühlen-straße gezeigt haben, war Handball vom Feinsten. Die Gäste, gespickt mit Junioren-Nationalspielern und einem Durchschnittsalter von gerade einmal 19,5 Jahren zeigten, welche Talente der Bundesligist heranbildet.

In der ersten Halbzeit zeigte die Mannschaft, was in ihr steckt, und zum Glück konnten die jungen Spieler in der zweiten Halbzeit (noch) nicht an die Galavorstellung der ersten 30 Minuten anschließen.

„Die griffige Abwehr der Gäste hat unsere Bemühungen im Keim ersticken lassen. Darauf hatten sich meine Spieler eingelassen. Sie hatten einfach vom Kopf her nicht nachgedacht, wie sie das ändern sollten. Da war mir schon klar, dass es ein ganz hartes Stück Arbeit werden würde“, stellte Spielertrainer Sven Lakenmacher fest.

Der konnte sich einmal mehr allein auf die Arbeit an und auf der Springer Bank konzentrieren. Erstmals waren alle Plätze auf dem Spielerformular vergeben: 14 Akteure standen zur Verfügung, und Lakenmacher hatte die Qual der Wahl, stets die richtige Sechs auf das Parkett zu schicken und die Alternativen zwischen den Pfosten mit Andreas Stange und Kristof König im rechten Moment auszuloten.

„Jedes Spiel läuft anders, und jeder Gegner versucht für sich, dass wir uns nicht mit unserem schnellen und erfolgreichen Handballspiel in Szene setzen können“, stellte der HF-Coach fest.

Und da müsse seine Mannschaft eben einmal Geduld haben – und dieses letztlich auch die eigenen Fans – „denn ich war mir im klaren, irgendwann wird sich unsere Klasse schon durchsetzen. Zum Glück kam dieser Ruck schon gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit.“

Ruhig bleiben, gelassen bleiben und die eigenen Chancen herausspielen. Das war die Ansage des Trainers in der Kabine. Als Claus Karp- stein (2), Frank Habbe und Daniel Deutsch innerhalb von acht Minuten viermal in Folge getroffen hatten, zeigten die Gastgeber ihr wahres Gesicht, spielten ihre konditionellen Stärken aus und ließen den Gästen keinerlei Chancen mehr.

„Wir waren in der zweiten Halbzeit kämpferisch zurückgekommen. Wenn man am Ende trotz einer aus meiner Sicht spielerisch nicht überzeugenden Leistung mit vier Toren Differenz gewinnt, ist letztlich alles ok“, so Lakenmacher.

nachschuss



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