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Grasdorf siegt beim Wallus-Cup

Bennigsen. Auch in diesem Jahr geht der Wallus-Cup nicht an heimische Mannschaft. Nachdem im vergangenen Jahr Landesligist TSV Burgdorf den Pott mit nach Hause nahm, ging die Trophäe und die Siegprämie in Höhe von 800 Euro beim Hallenfußballturnier des FC Bennigsen diesmal an Germania Grasdorf. Der Bezirksligist siegte im Finale gegen den FC Eldagsen mit 4:2 nach Neunmeterschießen.

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Eldagsens Yannik Gronau und Steven Berger verschossen die entscheidenden Neunmeter, wogegen alle Grasdorfer die Nerven behielten. Nach regulärer Spielzeit stand es 2:2. André Gehrke hatte den 0:1-Rückstand in eine zwischenzeitliche 2:1-Führung für Eldagsen gedreht, doch kurz vor dem Ende gelang den Grasdorfern noch der verdiente Ausgleich. „Wir haben zwei gleich starke Mannschaften gesehen. Am Ende hat der Glücklichere gewonnen“, so FCE-Coach Milan Rukavina, der aber mit dem Abschneiden seines Teams zufrieden war.

Der FC Eldagsen hatte sich mit einem 2:1-Sieg über der SV Gehrden für das Endspiel qualifiziert. Im zweiten Halbfinale setzte sich Grasdorf gegen TuSpo Schliekum mit 5:3 nach Neunmeterschießen durch. Auch im kleinen Finale gab es zunächst keinen Sieger – Schliekum setzte sich im Shootout gegen Gehrden mit 3:2 durch.

Für den FC Springe war in der Zwischenrunde Schluss. In der Gruppe mit Eldagsen, MTV Ilten und Grasdorf reichte es nur zu einem Sieg gegen Ilten. In der anderen Gruppe blieben der TSV Barsinghausen und Landesligist SV Ramlingen/Ehlershausen auf der Strecke. „Vom Auftreten der Ramlinger bin ich sehr enttäuscht. Bereits am Vorrundentag konnte sich der große Favorit nur mit viel Glück für die Endrunde qualifizieren“, so Karsten Bürst, Mitorganisator und Trainer des FC Bennigsen. Für seine Mannschaft kam bereits nach der Vorrunde das Aus. „Wir haben uns gut verkauft, aber bei so einem gut besetzten Turnier sind wir auch nur Außenseiter“, so der Coach. Auch für den TSV Gestorf reichte es nicht für die Endrunde. Der Kreisligist punktete zwar gegen Weetzen (3:1) und Ramlingen (1:1), doch am Ende reichten die vier Zähler nicht fürs Weiterkommen.

Trotz des frühen Ausscheidens waren die Bennigser Ausrichter zufrieden: „Wir haben viele Spiele auf technisch hohem Niveau gesehen. Einzig die geringe Resonanz mit insgesamt nur 300 zahlenden Zuschauern an beiden Tagen trübt ein bisschen den die positive Bilanz“, so Bürst.rok



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