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HF-II-Trainer Martin Goede über den Lauf seines Teams und die Ambitionen für den Rest der Saison

„Glaube an die eigene Stärke ist immens groß“

Handball (jab). Ende November hatte die Reserve der HF Springe eigentlich einen Haken an die Landesliga-Saison gemacht. Nach desaströsen Auftritten gegen Söhre und Sehnde schien der Aufstiegszug abgefahren zu sein. Danach folgten aber sechs Siege in Folge und Patzer der Konkurrenz und nun sind die Springer wieder im Rennen. NDZ-Redakteur Jan-Erik Bertram sprach mit HF-Coach Martin Goede über die wiedererlangte Stärke seines Teams.

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In den Spitzenspielen gegen Ende der Hinrunde gegen Söhre und Sehnde bot Ihr Team ein Bild des Jammers, jetzt reiht es Sieg an Sieg, auch gegen Konkurrenten aus der Spitzengruppe – was ist passiert?

Wir haben besprochen, was wir eigentlich wollen: mal gewinnen, mal verlieren, oder so intensiv arbeiten, dass wir dauerhaft oben mitspielen. Wir haben uns für Letzeres entschieden. Der Kantersieg vor Weihnachten gegen Bad Salzdetfurth war wichtig und die Siege gegen Burgdorf III und Großenheidorn II, gegen die wir in der Hinrunde noch verloren hatten, echte Brustlöser. Der Glaube an die eigene Stärke ist immens groß geworden. Die Sucht, den nächsten Erfolg einzufahren, auch.

Wo lag denn vorher das Problem?

Es gab Erklärungsversuche aus der Mannschaft, es läge vielleicht an der Taktik oder an der falschen Aufstellung. Die habe ich gleich weggewischt.

Weil Sie keine Kritik mögen?

Ich bin sicher nicht fehlerfrei, aber mein Anspruch ist es, immer das Beste zu geben. Und ich möchte, dass jeder diese Einstellung teilt.

Und das war bis dahin nicht so?

Gegen Söhre und Sehnde haben wir gespielt, wie wir vorher trainiert haben: ungenügend.

Das hat sich gebessert?

Ja, wir sind genügend Leute beim Training. Und es hat sich ausgezahlt, dass wir uns über Weihnachten bewegt haben. Jetzt haben wir zwar noch keine überragende, aber eine solide Kondition.

Was haben Sie sich für den Rest der Serie vorgenommen?

Wir haben den Aufstieg immer noch nicht als festes Ziel ausgegeben. Aber wir wollen die Chance natürlich nutzen. Die Spieler sehen, dass der Aufstieg mit der richtigen Einstellung ein Thema sein könnte und es sich lohnt, weiterhin viel zu investieren.

Wie weit sind die Planungen für die kommende Saison? Machen die Leistungsträger weiter, die ja auch nicht jünger werden?

Zum Aufhören sind in meinen Augen alle noch zu jung. Ich habe mit 37 noch Verbandsliga gespielt – im jetzigen Team sind die Ältesten 32. Es müssen bald die Gespräche anfangen, denn die Lücke zwischen erster und zweiter Mannschaft soll ja kleiner werden, um jüngere Spieler anzulocken.

Machen Sie als Trainer denn über die Saison hinaus weiter?

Ich weiß es noch nicht. Bis jetzt hat es keine Gespräche gegeben.



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