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Gesprächsbedarf bei den Bisons

ELDAGSEN. Nur zwei Siege aus elf Spielen. „Es ist schlimm, wie wir dastehen“, sagt Milan Brandt, Kapitän von Rollhockey-Erstligist Bison Calenberg. „Wir sind dieses Jahr eine der schlechtesten Mannschaften der Liga.“

Milan Brandt (r.) fordert eine bessere Einstellung. Foto: Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

n den Heimspielen am heutigen Sonnabend (18 Uhr) gegen den HSV Krefeld und morgen (15 Uhr) gegen die RESG Walsum wollen die Bisons beweisen, dass sie es besser können.

Die Niederlage am vorigen Wochenende in Valkenswaard nagt an Brandt. „Wir wollten in die Playoffs, aber im Moment spielen wir gegen den Abstieg“, sagt der Torjäger, „es gibt Gesprächsbedarf, alle müssen die Sache wieder ernster nehmen.“

Krefeld steht auf dem ersten Abstiegsplatz. Die Bisons liegen nur zwei Punkte davor, haben aber drei Partien weniger absolviert. Mit einem Sieg wären die größten Abstiegssorgen vertrieben. „Aber schon das Hinspiel haben wir erst in der Verlängerung gewonnen“, sagt Brandt – die Einstellung müsse wieder stimmen.

Mit einem Sieg könnten die Eldagsener auch die Partie gegen den Tabellenvierten Walsum – mit Ex-Bison Sebastian Haas – am Sonntag lockerer angehen. Um dem Team mehr Sicherheit zu geben, hilft Routinier Joao Rocha in beiden Partien aus.

Die Bison-Damen empfangen am Sonntag (17 Uhr) Tabellenführer ERG Iserlohn zum Bundesliga-Topspiel. Bislang war die ERG immer eine Nummer zu groß für die Bisons. Die Gastgeberinnen sind aber mit zwei Kantersiegen ins Jahr gestartet und haben entsprechend Selbstvertrauen: „Wenn die Mädels es schaffen, ihre Nervosität abzulegen und die Leistung aus dem Training abzurufen, können sie Iserlohn schlagen“, glaubt Brandt, der die Bison-Damen trainiert.

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