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Geschlossenheit bleibt Trumpf bei den HSG-Damen

SPRINGE. Vom Fast-Aufsteiger zum Fast-Absteiger – die Springer Handballerinnen haben zwei wechselvolle Jahre in der Regionsoberliga hinter sich.

Lisa Haake kommt nach ihrer langwierigen Fußverletzung langsam wieder in Form.
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Der Hauptgrund dafür war der Zusammenschluss der Handballfreunde mit der TuSpo Bad Münder zur HSG Deister Süntel, der vor allem bei den Damen sportlich zu Problemen geführt hat – jetzt soll es besser werden.

„Wir werden eine ganz andere Saison hinlegen“, sagt Manuela Porcarelli, die gemeinsam mit Steffi Böttcher auch weiterhin beide HSG-Damenteams trainiert – aber nicht mehr in gemeinsamen Einheiten. „Wir haben insgesamt 30 Spielerinnen, davon sind fast immer 27 oder 28 da“, sagt sie. Das seien zu viele, um an Feinheiten zu arbeiten, wie etwa an alternativen Deckungsvarianten.

In der Vorbereitung, die seit drei Wochen läuft, trainieren beide Teams noch zusammen, weil viele Spielerinnen ohnehin noch im Urlaub sind – während der Saison werden die Kader getrennt, „denn mit zu vielen Spielerinnen leidet die Qualität im Training“, sagt Porcarelli. Einmal im Monat soll noch gemeinsam trainiert werden, „damit der Zusammenhalt bleibt“.

Manuela Porcarelli erwartet eine deutlich bessere Saison als zuletzt. Fotos: Bertram
  • Manuela Porcarelli erwartet eine deutlich bessere Saison als zuletzt. Fotos: Bertram

Die Geschlossenheit ist seit jeher die große Stärke der HSG-Frauen – und hört mit dem Ende der aktiven Karriere nicht auf. Deshalb sollen ältere Spielerinnen wie Sandra Wolff, Daniela Greth, Marny Hoehns und Susanne Graf schon jetzt hin und wieder die Trainerinnen unterstützen, „damit sie im Notfall auch mal die Bank übernehmen können und uns nicht verloren gehen, wenn sie mal aufhören zu spielen“, sagt Porcarelli. „Team wird bei uns groß geschrieben.“

Sie kennt weitere Gründe, warum es in der vorigen Saison nur knapp zum Klassenerhalt gereicht hat. Die Verletzungen von Torhüterin Mila Hische und Spielmacherin Lisa Haake etwa. Hische, die zudem gerade erst Mutter geworden ist, fällt auch weiterhin aus – Susann Ebeling rückt dafür fest in den Kader der ersten Mannschaft. Haake ist dagegen wieder fit „und trainiert wirklich stark“, so Porcarelli.

Neben Hische ist auch Jill Kastorf in der Babypause, Nadine Hungerland und Anneli Blume treten aus beruflichen Gründen kürzer. Dafür ist Vanessa Müller nach einigen Jahren Pause zurückgekehrt. Neu dabei ist auch Sylvie Heuer, die in Hüpede wohnt und zuletzt in Seelze spielte.

Ihr erstes Testspiel bestreitet die Regionsoberliga-Mannschaft am Dienstag in Wennigsen. Am nächsten Sonnabend testen beide HSG-Teams in Sehnde.



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