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Geschenke in allen Farben und Formen bei der FSG

SPRINGE. Mit einer spaßigen Weihnachtsaktion haben sich die Fußballerinnen der FSG Völksen/Springe in die Ferien verabschiedet. Wie im Vorjahr passten sich die Verantwortlichen den aktuellen Corona-Auflagen an, damit die Spielerinnen nicht auf das Schrottwichteln verzichten mussten.

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Dennis Scharf Redakteur zur Autorenseite

„Manchmal sind nützliche Dinge dabei, manchmal ist es eben nur Schrott. Aber es ging uns vor allem um den Spaß, den die Kinder bei dieser Aktion hatten“, betont Teammanager Meik Rennekamp. Gemeinsam mit den Trainern der Kreisliga-Frauen, Maik Heise und Volker Schmidt, sorgte er im Klubheim für weihnachtliche Stimmung und schmückte einen prall gefüllten Gabentisch, auf dem Geschenke in allen Größen, Farben und Formen Platz fanden. Doch keines dieser äußeren Merkmale konnte Aufschluss über den Inhalt geben, dessen Sinnhaftigkeit in einigen Fällen hinterfragt werden dürfte. „Unter den nützlichen Dingen waren häufig Süßigkeiten, Tassen und Kosmetikartikel dabei. Zu den Raritäten gehörten ein Schokobrunnen, ein Kartenmischgerät und eine Dose Thunfisch“, berichtet Rennekamp. Viele Spielerinnen freuten sich über Bücher, Filme oder Weihnachtsbaumschmuck. Die Geschenke wurden aber erst zu Hause ausgepackt. Um kein unnötiges Risiko einzugehen, durften die Juniorinnen und Damen ihre Wichtelpakete nur einzeln oder in kleinen Gruppen abholen. Beim Betreten des Vereinsheims musste ein Mund-Nase-Schutz getragen werden.

Damit Mannschaftskolleginnen, Trainer und Trainerinnen nachvollziehen konnten, bei wem ihr Wichtelpaket gelandet ist und an wen die ausgefallensten Stücke gegangen sind, haben die etwa 80 an der Aktion beteiligten Personen Fotos von sich und ihren Geschenken über soziale Netzwerke geteilt. Aus den Fotos wurde ein mit weihnachtlicher Musik untermaltes Video produziert. Für viele Lacher dürfte der Teammanager gesorgt haben, als er in einem rosafarbenen T-Shirt mit Ananas-Aufdruck zu sehen war. „Die Größe wäre eher für Acht- bis Zehnjährige geeignet. Bei mir hat es hauteng gesessen. Natürlich habe ich es für ein Foto anprobiert“, sagt Rennekamp. Schließlich seien alle bei der FSG für einen Spaß zu haben. Und den lassen sich die 100 Aktiven sowie Trainer und Betreuer auch nicht nehmen, obwohl die geplante Weihnachtsfeier als große Gemeinschaft abgesagt werden musste. „Zuerst haben wir noch überlegt, ob wir uns zumindest in kleinen Gruppen auf eine Bratwurst und einen Glühwein draußen an unserem Stadiongrill treffen können. Aus Sicherheitsgründen haben wir den Gedanken aber wieder verworfen“, erklärt der Teammanager.

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Zum letzten Mal in diesem Jahr erlebten Spielerinnen und Verantwortliche beim Schrottwichteln das stark ausgeprägte Zusammengehörigkeitsgefühl im Klub – zumindest im kleinen Rahmen. Die gute Stimmung bei der FSG soll auch im nächsten Jahr zur sportlich durchweg positiven Entwicklung beitragen. Deshalb hoffen alle Teams, dass sich die fußballlose Zeit nicht lange hinzieht. „Wenn es Wetter und Corona zulassen, wollen wir im Februar wieder einsteigen. Wir können nur abwarten, wie es weitergeht“, sagt Rennekamp. Eine baldige Rückkehr auf den Platz wäre wohl das größte Geschenk.




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