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Manuel Kumbu-Konde kehrt mit dem FC Springe nach Barsinghausen zurück

Gegen den Ex-Klub in der Startelf

Springe. 6. Oktober 2012: Fußball-Bezirksligist FC Springe verliert sein Heimspiel gegen den TSV Barsinghausen 0:2. Eine ganz starke Partie für die Gäste macht dabei Manuel Kumbu-Konde, aber auch seine letzte. Er überwirft sich mit einem Mitspieler, verlässt den Verein – und heuert beim FC Springe an. Die Wechselsperre Kumbu-Konde ist vor wenigen Tagen abgelaufen. Beim 3:3 in Hagen unter der Woche hatte Kumbu-Konde seinen ersten Kurzeinsatz, Sonntag darf er zum ersten Mal von Beginn an ran – im Rückspiel beim TSV Barsinghausen.

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„Wer gegen seinen Ex-Klub spielt, steht bei mir immer in der Startformation“, sagt Springes Trainer Markus Wienecke, „aber wenn er zu ehrgeizig rangeht oder von Barsinghäuser Seite zu hart attackiert wird, nehme ich ihn runter, um ihn zu schützen.“ Kumbu-Konde macht sich keine Sorgen: „Ich glaube, es wird fair zugehen“, sagt er. Der gebürtige Kongolese weiß wohl am besten, wie schwer die Aufgabe auf der anderen Deisterseite wird: „Barsinghausen ist gut eingespielt, hat technisch gute Leute und spielt sehr schnellen Fußball.“

Das haben die Springer schon im Hinspiel erfahren, als sie von „Basche“ gnadenlos ausgekontert wurden und höher hätten verlieren können. „Wir haben uns seitdem weiterentwickelt“, sagt Wienecke, „wir spielen nicht mehr so überhastet nach vorne.“ Damals – wie auch in anderen Vorrundenspielen – hatte der FCS gut begonnen, war aber nach dem 0:1 zusammengebrochen. „Wir sind aber auf einem guten Weg, als Mannschaft weiter zusammenzuwachsen“, so der Coach. Das hat das Spiel auf dem Hagen gezeigt, als Springe bis zur 80. Minute 1:3 hinten lag, aber noch den Ausgleich schaffte.

Ein Punkt würde Wienecke auch in Barsinghausen reichen, zumal auf dem ungewohnten Kunstrasen gespielt wird und mit André Buchholz und Toni Agaoglou zwei Stützen in der Abwehr fehlten. Wienecke nimmt die Ausfälle mit Galgenhumor: „Ich wollte wegen der vielen englischen Wochen sowieso rotieren“, sagt der Trainer.jab



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