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FC Eldagsen schlägt Gastgeber FC Springe im Finale mit 2:0 / Neuling Badenstedt wird Dritter

Ganz in Schwarz zum ersten Titel beim NDZ-Cup

Fußball (bef/nie). Es hätte der perfekte Start ins Jahr des 100-jährigen Bestehens für den FC Springe werden können, doch Dauerrivale FC Eldagsen machte den Gastgebern beim 15. NDZ-Cup einen Strich durch die Rechnung und nahm nach dem 2:0-Finalerfolg gegen den FCS den Pokal erstmals mit nach Hause. Turnier-Organisator Ralf Käß wusste, warum: „Ihr hattet endlich die richtigen Trikots an“, sagte er bei der Siegerehrung. Statt im gewohnten Gelb spielten die Eldagsener ganz in Schwarz – was ja bekanntermaßen auch eine der Springer Vereinsfarben ist.

Der FC Springe mit Sönke Wyrwoll (M.) hatte im Finale mehr vom Spiel. Die Tore machten aber die Eldagsener um Till Engelhardt (l

Der FCE überzeugte nicht nur modisch, sondern vor allem spielerisch. Die Eldagsener gewannen alle neun Partien, kassierten dabei ganze vier Gegentreffer. „Dieses Turnier kann man kaum in Worte fassen“, sagte FCE-Coach Karsten Bürst. Und: „Endlich mal.“ Neben den Gastgebern waren die Eldagsener als einzige Mannschaft bislang immer beim NDZ-Cup dabei gewesen.

Im Finale gegen Springe hatten zunächst die Gastgeber mehr Spielanteile und die ersten Chancen. Ruven Klimke traf sogar, doch Schiedsrichter Ali Kaya hatte vorher ein Foul gesehen. Nach der Hälfte der 15-minütigen Spielzeit schoss Sebastian Westenfeld erstmals für Eldagsen aufs Tor, stellte FCS-Keeper Daniel Hake aber nicht vor Probleme. Doch dann kam André Gehrke, der überragende Spieler des Turniers: Einen Konter schloss er überlegt zum 1:0 ab. Sekunden vor Schluss schob er erneut an Hake vorbei, Westenfeld drückte den Ball über die Linie. FCS-Coach Franz Genschick war über die Finalniederlage „nicht böse“. Seine Mannschaft spielte bis zum Finale souverän. „Und es war klar: Wer im Endspiel das erste Tor macht, gewinnt.“

Mit Eimbeckhausen und Bennigsen erreichten zwei weitere heimische Teams die Zwischenrunde, Bennigsen hätte mit einem Sieg im letzten Gruppenspiel sogar die Gastgeber herauswerfen können. Trainer Nico Freier war entsprechend zufrieden. Landesligist Halvestorf enttäuschte dagegen in der Zwischenrunde mit drei Niederlagen. Trainer Milan Rukavina kam mit nur sechs Spielern, seine Besten hatte er zum Turnier von Eintracht Afferde geschickt: „Das ist im Landkreis Hameln-Pyrmont, und da kommen wir her“, sagte er entschuldigend. „Trotzdem hatten wir es uns anders vorgestellt.“ Positiv überraschte Neuling TV Badenstedt aus der Kreisliga Hannover-Stadt, der erst im Halbfinale an Springe scheiterte und im kleinen Finale den vor allem durch seine disziplinierte Spielweise überzeugenden VfL Nordstemmen besiegte. „Es war für uns eine runde Sache“, so TVB-Trainer Karsten Poerz.



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