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Fußball-Kreisliga Hameln: Flegessen gewinnt das Kellerduell

FLEGESSEN. Die SG Flegessen hat sich mit einem 2:1 (2:1)-Sieg beim Schlusslicht FC Latferde in der Fußball-Kreisliga Hameln-Pyrmont etwas Luft im Abstiegskampf verschafft und hat gleichzeitig die Abstiegsplätze verlassen.

David Engelbrecht (l.) ist am Donnerstag beim TSV Nettelrede gegen Hemeringen wieder mit von der Partie.

Autor:

Jan-Erik Bertram und Ronald Kruse

Doch die Partie begann nicht gut für die Elf von SGF-Trainer Dirk Heyder. Bereits in der 16. Minute ging der Gastgeber durch Jannik Borchers in Führung. Doch nach dem Rückstand fand Flegessen immer besser ins Spiel und Marc Grohnert (35.) konnte nach einer schönen Kombination ausgleichen. Kurz vor der Pause reagierte Tim Tiley (43.) nach einem schnell ausgeführtem Freistoß am Schnellsten und ließ dem Latferder Keeper keine Chance. Nach dem Seitenwechsel machte Latferde mehr Druck, doch die Vorderleute vom gut aufgelegten SGF-Keeper Victor Kisel ließen nichts anbrennen. Flegessen dagegen verpasste die Führung weiter auszubauen. Erst scheiterten Alexander Strehlow (78.) und Christian Herr (84.) und in der Nachspielzeit vergab Marc Neumann in aussichtsreicher Position. Heyder war es am Ende egal: „Hauptsache wir haben die drei Punkte. Nichts anderes zählt“.

SG Flegessen: Kisel – L. Heyder, Günther, Batta (46. Kurzke), Herr, Smit, Strehlow, Tiley, Grohnert (86. Neumann), Griese (73. Bölükbasi), Nowag

Tore: 1:0 Borchers (16.), 1:1 Grohnert (35.) 1:2 Tiley.

Am Sonntag (15 Uhr) geht es für Flegessen mit dem Derby gegen den TSV Nettelrede weiter. Zuvor empfangen die Nettelreder am Donnerstag (19 Uhr) jedoch mit dem VfB Hemeringen einen Kellerkonkurrenten der SGF und wollen eine bemerkenswerte Serie beenden. „Nach fünf Unentschieden würden wir ganz gerne mal wieder gewinnen“, sagt TSV-Torwart Niklas Herfeld. Von Bad Pyrmont II trennten die Nettelreder sich vor Ostern torlos, davor gab es viermal in Folge ein 1:1.

„Hinten stehen wir ganz gut, aber vorne sind wir zu ungefährlich“, wundert sich Herfeld, denn „im Training fliegen mir die Bälle nur so um die Ohren, aber im Spiel klappt es nicht“. Hoffnungen setzt er in die Rückkehr von David Engelbrecht und Maik Vogt, die beiden torgefährlichsten TSV-Spieler. Die verletzten Yannick Hirtz und Kevin Haußer fallen dagegen noch aus. Für die Hemeringer geht es im Abstiegskampf noch um alles. „Das wird richtig schwer“, sagt Herfeld, „die kommen mit langen Bällen und über den Kampf.“

Noch ungeschlagen ist in diesem Jahr der VfB Eimbeckhausen. „Wenn wir die Serie ausbauen können, nehmen wir es gerne mit“, sagt Trainer Michael Wehmann. Die Wahrscheinlichkeit ist allerdings gering, denn bei Germania Hagen hängen die Trauben am Donnerstag (19.30 Uhr) extrem hoch. Die Gastgeber könnten mit einem Sieg gegen den VfB den Aufstieg bereits perfekt machen, sollte Verfolger Tündern II gegen Wallensen patzen.

„Die sind übermächtig an der Spitze, da wäre ein Punkt Bonusmaterial, unsere Punkte müssen wir woanders holen“, sagt Wehmann, „aber wir fahren da auch nicht hin, um etwas herzuschenken.“ Im Hinspiel verkaufte der VfB sich beim 0:2 teuer, in diesem Jahr hat Eimbeckhausen in drei Partien erst ein Gegentor kassiert. „Wir stehen defensiv gut und haben in der Offensive zugelegt“, sagt Wehmann, der auf dem Hagen allerdings auf den gelbgesperrten Dominik Trotz sowie die verhinderten Moritz Ketelhake und Deniz Yilmaz verzichten muss.



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