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Für sechs heimische Teams wird es noch einmal ernst

SPRINGE/BAD MÜNDER. Wenige Wochen nach Abschluss der Tischtennis-Punktspielsaison wird es für einige Teams noch einmal ernst. Die Relegationsspiele stehen am Wochenende auf dem Programm.

Die Altenhägener um Frontmann Friedrich Blume wollen in der Bezirksoberliga bleiben. Foto: Bertram

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Klaus Ritterbusch Reporter

Die Achtplatzierten der höheren Klassen treffen dabei jeweils in eigener Halle auf zwei Zweitplatzierte der nächst tieferen Liga. Der Sieger der jeweiligen Runde steigt auf, der Zweite kann bis zum 10. Juni auf einen Nachrückplatz hoffen.

Der SV Altenhagen hat im Spiel um einen Bezirksoberliga-Platz Hannover 96 III zu Gast. SVA-Kapitän Kolja Abendroth blickt der Begegnung mit gemischten Gefühlen entgegen: „Unsere Erfolgschancen stehen fifty-fifty. Hannover ist in der kompletten Rückrunde verlustpunktfrei geblieben“, sagt er. Dabei ist das Gästeteam ausschließlich mit Jugendspielern bestückt. Alle Akteure sind zwischen 14 und 17 Jahre jung. „Vielleicht kommt uns ja unsere Erfahrung zugute“, hofft Abendroth. Es bleibt bei dem einen Spiel – der SC Uchte verzichtet auf die Relegation.

Als Favorit geht die TuSpo Bad Münder in den Qualifikationsspielen zur Bezirksliga 2 an den Start. Die Münderaner treffen auf die SSG Halvestorf und die TSG Ahe-Kohlenstädt. „Wir sind optimistisch, zumal wir in Bestbesetzung ins Rennen gehen. Gegen die SSG haben wir schon immer gut ausgesehen. Kohlenstädt hat einen Materialspieler im Team, das macht sie zwar unbequem, aber schlagbar sind sie auch“, sagt TuSpo-Sportler Johannes Waßmuth.

In den Relegationsspielen zur Bezirksliga 3 hat es der VfV Concordia Alvesrode mit dem Gastgeber Helga Hannover und der TSG Ahlten II zu tun. Auf dem Papier sind die Hannoveraner favorisiert, zumal sie vor wenigen Wochen den Ex-Erstligaspieler Song Shan Hua nachgemeldet haben. Der hat zwar schon das 50. Lebensjahr überschritten, gilt aber immer noch – auch ohne Wettkampfpraxis – als nahezu unbezwingbar.

Mit der Außenseiterrolle muss sich der TSV Nettelrede in der Qualifikation zur Damen-Bezirksoberliga begnügen. Bei der SV Alfeld muss der TSV auf die privat verhinderte Mannschaftsführerin Cindy Trost verzichten. Jaqueline Hamann springt für sie ein.

Als Favorit tritt dagegen der FC Bennigsen im entscheidenden Spiel um den Bezirksliga-Verbleib gegen Friesen Hänigsen an.

In die Bezirksklasse will die dritte Damen-Mannschaft von Concordia Alvesrode, die schon morgen den TSV Schneeren zum Duell der Kreisliga-Vizemeisterinnen empfängt. Es wird für die Alvesröderinnen nicht das letzte Saisonspiel. Durch einen 6:5-Erfolg gegen die SV Arnum II haben sie das Finale des Regionspokals am 28. Mai in Berenbostel erreicht.

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