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Für den TSV Gestorf war in Kirchdorf mehr drin

SPRINGE. Eine unglückliche 2:3 (0:2)-Niederlage kassierte der TSV Gestorf am Donnerstag bei Bezirksliga-Absteiger TSV Kirchdorf.

Zum zweiten Mal innerhalb von zehn Tagen empfangen die Gestorfer mit Chris Hahnenberg (r.) am Sonntag den FC Springe mit Ousmane Tembely. Foto: Bertram

Die Gäste legten los wie die Feuerwehr und gingen durch Jan-Erik Berkenkamp (4., 24.) früh mit 2:0 in Führung. Zwischenzeitlich scheiterten Gestorfs Eric Bergmann (15.) und Tim Müller (20.) am guten Schlussmann der Gastgeber. Nach der Pause kam Gestorf besser in die Partie, kassierte aber den dritten Treffer durch Murad Drboyan (75.).

Nach dem Doppelschlag durch Jochen Sterling (78.) und Luca Remmer (79.) wäre sogar noch mehr drin gewesen für die Gestorfer. Bergmann (82.) per Freistoß, sowie Tim Symolka (86.) hatten Pech im Abschluss.

TSV Gestorf: Kammeyer – Seegers, Symolka, Sterling, Bergmann, Fülberg, Remmer, Tran (78. Goldschmidt), Müller, Heppe, Grube (75. Tschirner).

Tore: 1:0, 2:0 Berkenkamp (4., 24.), 3:0 Drboyan (75.), 3:1 Sterling (78.), 3:2 Remmer (79.).

Am Sonntag (14 Uhr) geht es für die Gestorfer gegen den nächsten Bezirksliga-Absteiger. Der FC Springe ist zu Gast beim TSV: „Nach der guten zweiten Halbzeit können wir mit breiter Brust und Selbstvertrauen in die Partie gehen“, so TSV-Trainer Peter Baron, der allerdings noch nicht weiß, wen er gegen Springe aufbieten kann.

FCS-Trainer Ricardo Diaz-Garcia gibt nichts auf den 5:1-Erfolg in Gestorf im Kreispokal vor eineinhalb Wochen. „Es wird ein komplett anderes Spiel“, sagt er. Allein dadurch, dass die Gastgeber diesmal wohl nicht ihren Topstürmer Jochen Sterling schonen werden. „Der ist immer ein Unruheherd“, so Diaz-Garcia, der seine Abwehr auf den Außenpositionen umbauen muss: Jahan Teymouri ist verhindert, André Buchholz fällt mit einer Bänderdehnung aus, ebenso wie Neuzugang Mirko Blech – beide waren beim 1:0-Erfolg im ersten Punktspiel gegen Pattensen II umgeknickt.

Das gleiche Schicksal ereilte im Training Addissone Boyamba, „ich hoffe, dass er spielen kann“, sagt der Coach. Sein Team sei noch in der Findungsphase – das habe man gegen Pattensen gemerkt: „Im Spielaufbau waren wir noch zu umständlich.“ Gegen Gestorf sei es wichtig, kompakt zu stehen, „die Möglichkeiten, Torchancen zu generieren kriegen wir immer“.

Bereits am Sonnabend (16 Uhr) empfängt der FC Eldagsen II den ehemaligen Landesligisten TuS Wettbergen. Die Gäste, die vom renommierten Erfolgscoach Rainer Behrends trainiert werden, gehören zum engeren Favoritenkreis und haben ihre beiden Auftaktspiele gewonnen. Eldagsen wartet nach drei Spielen noch auf einen Sieg.

„Wettbergen hat eine starke Mannschaft. Vor allem das Umschaltspiel von der Defensive in die Offensive beherrschen sie sehr gut. Daher müssen wir in der Abwehr kompakt stehen und versuchen, die Räume eng zu machen“, sagt FCE-Coach Karsten Bürst, der überlegt, auf den kleinen B-Platz zu wechseln. „Gegen so starke Mannschaften können wir dort besser verteidigen“, so Bürst.

Personell sieht es nicht gut aus bei den Gastgebern. „Ich habe viele angeschlagene Spieler. Wir müssen das Beste daraus machen“, sagt Bürst. Für sein Team ist es für lange Zeit das letzte Heimspiel – danach muss die FCE-Reserve fünfmal in Folge auswärts antreten.



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