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FSG Völksen/Springe: Spendenlauf für Kinder aus der Ukraine

VÖLKSEN/SPRINGE. Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine hat die Fußballerinnen der FSG Völksen/Springe erschüttert und tief bewegt. Schnell war klar, dass man die Flüchtlinge unterstützen will – vor allem Kinder und Jugendliche. Deshalb hat die FSG einen Spendenlauf organisiert, der am 13. März veranstaltet wird.

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Dennis Scharf Redakteur zur Autorenseite
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Aus diesem Anlass hat sich kurzfristig ein Organisationsteam – bestehend aus den Spielerinnen Sarah Blödorn und Katja Galler sowie Teammanager Meik Rennekamp – formiert, um innerhalb kürzester Zeit eine wohltätige Aktion auf die Beine zu stellen, bei der jeder und jede aufgefordert ist zu helfen – ob aktiv oder passiv. „Wir wollen die ganze Stadt erreichen und für unsere Aktion motivieren“, erklärt Rennekamp.

Am Sonntag, 13. März, von 10 bis 16 Uhr, veranstaltet die FSG auf dem Sportplatz des Schulzentrums Süd einen Spendenlauf für geflüchtete Kinder und Jugendliche aus der Ukraine. Sämtliche Erlöse sollen dem „Verein Kinderhilfe Ukraine in Barsinghausen“ sowie dem „Ukrainischen Verein in Niedersachsen“ zugutekommen.

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In Barsinghausen kommen am Wochenende 50 Kinder aus der ukrainischen Partnerstadt Kovel an, die nur das Nötigste mit auf die Reise nehmen konnten – weit weg von ihren Familien und ihrer Heimat, in der ein Krieg tobt, den sie nicht verstehen. „Für Kinder ist das Thema Krieg nicht greifbar. Sie wissen nur, dass schlimme Dinge in ihrer Heimat geschehen. Sie können jetzt jede Unterstützung gebrauche“, sagt Rennekamp.

Da bei vielen Organisationen unzählige Sachspenden eingegangen sind, die die ehrenamtlichen Helfer vor ein logistisches Problem stellen, will die FSG mit finanziellen Mitteln helfen. „Wir hatten alle ein gutes Gefühl, Hilfsprojekte in der Umgebung zu unterstützen. Vom gesamten Erlös können Dinge angeschafft werden, die die Kinder wirklich brauchen. Es ist uns wichtig, Transparenz für die Leute zu schaffen, die sich gerne an der Spendenaktion beteiligen wollen“, betont Rennekamp.

Denn das können Menschen aller Altersklassen. Jede und jeder kann mitmachen und seinen Beitrag für den wohltätigen Zweck leisten. Und so funktioniert es: Wer selbst maximal 45 Minuten Runden um den Sportplatz drehen will, muss sich vorher Spendenpaten suchen. Dafür sind Eltern und Großeltern ideale Kandidaten, die für jede gelaufene Runde einen Betrag ihrer Wahl spenden. Wer nicht laufen möchte, kann Spendenpate werden, indem die Leistung eines Athleten oder einer Athletin mit einem zuvor festgelegten Betrag pro Runde honoriert wird. Wer die Hilfsaktion – aktiv oder passiv – unterstützen möchte, sendet eine Mail an spendenlauf-fsg@web.de und erhält alle weiteren Infos. Alternativ können Läufer und Laufpaten einfach gemeinsam beim Spendenlauf erscheinen.

Zum Abschluss schnüren die FSG-Damen ihre Laufschuhe, um eine möglichst stattliche Spendensumme zu sammeln. Dafür suchen sie Privatpersonen und Unternehmer, die eine Patenschaft übernehmen.




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