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Frauen wollen vor allem Spaß

Völksen/Nettelrede. 24 Frauenfußball-Teams bewerben sich um den Titel des Hallen-Bezirksmeisters. Darunter Landesligist SC Völksen, Bezirksligist TSV Nettelrede und Kreisligist SG Bison/Nettelrede II, der sich über die Kreismeisterschaft im Vorjahr qualifiziert hat. Am Sonntag steigt in Hemmingen und Sulingen die Vorrunde. Die beiden jeweils Erstplatzierten erreichen die Endrunde am 15. Februar in Bad Münder.

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Die Völksenerinnen treffen in ihrer Gruppe in Hemmingen auf Landesliga-Konkurrent Schwüblingsen sowie die Bezirksligisten Hannover 96, Limmer II, Hemmingen-Westerfeld und Kreisligist Eintracht Hannover. Nach der missratenen Hinrunde im Freien geht es SCV-Coach Mark Helbig vor allem darum, den Spaß und die Motivation zurückzugewinnen. „Wir wollen aber auch was erreichen. Ich glaube, dass wir eine ganz gute Hallenmannschaft haben“, sagt er. Dass das Turnier bereits um 9 Uhr beginnt, sieht er nicht als Problem: „Ich glaube, mittlerweile haben alle kapiert, dass sie mitziehen müssen, weil sie sonst schnell raus sind.“

Noch früher aufstehen müssen die Nettelrederinnen, denn für sie geht es um 9 Uhr in Sulingen los. „Wir treffen uns um zehn vor sieben“, sagt TSV-Trainer Werner Schwekendiek, der nach wie vor ein Torwartproblem hat. Denise Kruppki wird zwischen den Pfosten stehen. Einige seine stärkeren Spielerinnen – darunter Kapitänin Anna-Lena Oltrogge, die sich in der Bezirksliga-Hinrunde das Schlüsselbein gebrochen hatte – wollen in der Halle nicht spielen, daher macht Schwekendiek sich keine großen Hoffnungen, in der Endrunde vor der Haustür dabei zu sein. „Wir haben eher die Pflicht, draußen was gut zu machen“, sagt der Coach, „in der Halle wollen wir vor allem ein bisschen Spaß haben.“ Die Nettelreder Gegnerinnen heißen Lauenhagen, Sulingen (beide Landesliga), Wunstorf, Steimbke und Seckenhausen (alle Bezirksliga).

Nettelrede II rückt als Vize-Kreispokalsieger nach, weil Titelträger HSC BW Tündern als Neu-Bezirksligist ohnehin qualifiziert ist. Der Kreisligist sieht sich gegen die Landesligisten Hastenbeck und Deckbergen sowie die Kreisligisten Holzhausen, Algesdorf und Mellendorf in der Außenseiterrolle, „zumal wir bisher kein Hallenturnier gespielt haben“, sagt Trainer Dietmar Wente, dem auch noch etliche Spielerinnen fehlen. „Die eine oder andere Überraschung ist drin“, sagt er, „aber der Spaß soll im Vordergrund stehen.“jab



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