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Football: Zwei Millionen Deutsche verfolgen Super Bowl

LOS ANGELES/ELDAGSEN. In der Nacht von Sonntag auf Montag geht eines der größten Sportereignisse der Welt über die Bühne. Bei der 56. Auflage des Super Bowl stehen sich ab 0.30 Uhr (MEZ) die Los Angeles Rams und die Cincinnati Bengals gegenüber. Leif Johansson vom SC Bison Calenberg wird das Spektakel im TV verfolgen.

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Dennis Scharf Redakteur zur Autorenseite
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Das Endspiel wird im SoFi-Stadium von Los Angeles, der mit 2,4 Milliarden Dollar teuersten Arena der Welt, ausgetragen. 70270 Zuschauer und etwa 100 Millionen Fans aus aller Welt werden das größte Event im US-Sport live verfolgen.

In Deutschland schlagen sich etwa zwei Millionen Football-Fans die Nacht um die Ohren, um das Spektakel in Echtzeit mitzuerleben – Tendenz steigend. Einer von ihnen ist Leif Johansson. Der Rollhockey-Kapitän des SC Bison Calenberg verfolgt den Volkssport der Amerikaner schon fast zehn Jahre. Sein Herz schlägt für die Minnesota Vikings, die in dieser Saison den Einzug in die Play-offs knapp verpasst haben. „Ich bin zu einem Sechzehntel Schwede. Die Neigung zu den Wikingern war da naheliegend. Ich habe auch Sympathien für die San Francisco
49ers“, berichtet Johansson.

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Beim Football begeistere ihn die körperliche Härte ebenso wie die taktischen Elemente. „Im letzten Viertel kann noch alles passieren. Ich kenne keine Sportart, in der das Momentum so entscheidend sein kann. Und ich bewundere den Teamspirit. Die Spieler sind immer bis in die Haarspitzen motiviert. Das wünsche ich mir beim Rollhockey auch.“

Den Super Bowl wird er sich als neutraler Beobachter mit Freunden ansehen. Einen Favoriten gebe es aus seiner Sicht nicht. „Ich glaube, es wird eine enge Kiste. Ich würde es beiden Teams gönnen. Den Rams würde ich es aber eher zutrauen“, so Johansson.

Die wachsende Fangemeinde darf sich auf NFL-Spiele in Deutschland freuen. München ist noch in diesem Jahr Gastgeber der ersten NFL-Partie und teilt sich mit Frankfurt vier Hauptrunden-Spiele in den nächsten vier Jahren.

Ein kurzer Überblick über das Regelwerk – Ziel ist es, den Football in die Endzone des Gegners zu befördern. In maximal vier Versuchen müssen jeweils zehn Yards (9,14 Meter) Raumgewinn erzielt werden, um einen neuen ersten Versuch zu bekommen. Dafür kommt das Laufspiel oder ein Pass des Quarterback (Spielmacher) infrage. Wird der Ball in die Endzone getragen oder dort gefangen (Touchdown), gibt es sechs Punkte und einen möglichen Zusatzpunkt (Point after Touchdown). Für ein Field Goal werden drei Punkte gutgeschrieben. Das Feld ist 100 Yards lang, die reine Spielzeit beträgt 15 Minuten pro Viertel (Quarter).




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