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Flegessen und Eimbeckhausen zittern bis zum Schluss

BAD MÜNDER. Nur fünf Punkte haben die Fußballer der SG Flegessen aus den sieben Spielen nach der Winterpause geholt. Dennoch ist immer noch alles drin für die Elf von Trainer Dirk Heyder im Abstiegskampf der Kreisliga Hameln-Pyrmont.

Für die SG Flegessen (links: Marc Grohnert) und den VfB Eimbeckhausen (rechts: Tim-Oliver Titze und Otto Janke) bleibt es in der Kreisliga bis zum Ende spannend. Foto: Niedergesäß
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Zwar liegt Flegessen auf einem Abstiegsrang, der punktgleiche MTSV Aerzen II liegt aber nur wegen der besseren Tordifferenz am rettenden Ufer.

Viel spricht allerdings nicht für den Flegesser Klassenerhalt. Von den Teams im Keller „haben wir das mit Abstand schwerste Restprogramm“, sagt Heyder. Am Sonntag (15 Uhr) gastiert er mit seinem Team beim Tabellenvierten MTV Lauenstein, eine Woche später kommt der HSC BW Tündern II, der noch um Relegationsplatz 2 kämpft, und am letzten Spieltag geht es zu WTW Wallensen, das – Stand jetzt – den Klassenerhalt auch noch nicht sicher hat.

Für Heyder ist es allerdings schon ein Erfolg, dass sein Team nach dem Aufstieg und dem Abgang einiger Leistungsträger überhaupt noch die Chance auf den Klassenerhalt hat. „Wenn wir ihn nicht schaffen, ist es auch kein Weltuntergang“, sagt er, zumal kein Spieler den Verein verlassen will. Potenzielle Zugänge halten sich noch bedeckt, „aber es kommen einige A-Junioren hoch, die wir integrieren wollen.“

Am vorigen Wochenende trat die SGF nur zu acht gegen Meister Hagen an, als sich weitere Spieler verletzten, brach Heyder das Spiel ab. Personell sieht es jetzt wieder besser aus, „13, 14 Leute habe ich, die gesperrten Spieler kommen zurück“, sagt der SGF-Coach.

Auch der VfB Eimbeckhausen muss mit nur zwei Punkten Abstand zu Flegessen noch um den Klassenerhalt zittern. Nach der 1:2-Niederlage zuletzt gegen die bis dahin punktgleichen Wallenser ist der Druck im Heimspiel am Sonnabend (16 Uhr) gegen die TSG Emmerthal groß. Auch die Emmerthaler lagen bis zum vorigen Wochenende mit Eimbeckhausen noch gleichauf, gewannen dann aber 5:1 bei Preußen Hameln. „Die stehen auch noch mit dem Rücken zur Wand, haben aber den psychologischen Vorteil, dass sie die letzten beiden Spiele gewonnen haben. Das wird ein hartes Stück Arbeit“, sagt VfB-Trainer Michael Wehmann, für den die Partie am Sonnabend „das erste von noch drei Endspielen“ ist. „Wir wollen nicht auf andere angewiesen sein, deshalb muss gegen Emmerthal ein Sieg her.“

Das 3-5-2-System habe sich bewährt, vor allem defensiv steht der VfB stabil, „wir müssen aber auch mal kaltschnäuziger vor dem Tor sein“, so Wehmann, der gegen die TSG auf Martin Schneider und Aldin Dedeic verzichten muss.

Der TSV Nettelrede kann die letzten drei Saisonspiele entspannt angehen, nach oben und unten geht nichts mehr. „Ein paar Punkte wollen wir aber noch holen“, sagt TSV Kapitän Niklas Herfeld. Am Sonntag (15 Uhr) empfängt Nettelrede Preußen Hameln. Die Gäste schwächelten zuletzt gegen Wallensen (0:5), Schlusslicht Latferde (5:5) und Emmerthal (1:5). „Wir haben die letzten drei Spiele richtig gut gespielt“, so Herfeld, „da sollten gegen Hameln drei Punkte drin sein.“



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