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2:0-Führung gegen Evesen in Schlussphase noch verspielt / Punkt reicht dank Rintelns Niederlage

FCS verschenkt zwei Zähler, ist aber gerettet

Fußball (jab). Der Frust saß am Sonnabend tief beim FC Springe. Bis zur 84. Minute hatte der Bezirksligist gegen den VfR Evesen mit 2:0 geführt – und am Ende doch nur 2:2 (1:0) gespielt. Das reichte noch nicht für die endgültige Rettung. Die war erst gestern perfekt, als Rinteln gegen Kirchbrak mit 0:1 verlor und die Springer nun nicht mehr einholen kann. Da Niedernwöhren gewann, muss Rinteln wohl in die Relegation.

Marijan Horvatic (l.), hier im Zweikampf mit Evesens Tobias Wirt

„Wie kann man so blind sein?“ FCS-Kapitän Stefan Meyer warf nach dem Abpfiff wütend sein Trikot an die Erde. Denn erst in der zweiten Minute der Nachspielzeit kassierte seine Elf den Ausgleich. Julian Dettmer hatte beim Versuch eines Befreiungsschlages den Ball nicht richtig getroffen und Frederic Reygers im Fünfmeterraum völlig frei gestanden – 2:2. Bei einem Sieg hätte der Springer Klassenerhalt auch ohne Schützenhilfe festgestanden.

FCS-Trainer Franz Genschick hatte schon der Evesener Anschlusstreffer gewurmt. Dennis Hupe hatte seinen Gegner in Erwartung einer Flanke ohne Not umgerissen. Der Schiedsrichter stand genau daneben – Alexander Rettig verwandelte den Foulelfmeter souverän (84.). „Das darf nicht passieren“, ärgerte sich Genschick. „Wir haben die Partie nicht konzentriert zu Ende gespielt.“

Bis zum Elfmeter lief alles auf eine spontane Springer Nichtabstiegs-Fete nach dem Abpfiff hinaus. In der fünften Minute schoss Evesens Ercan Adzis freistehend über das Tor – es war die einzige Gästechance bis kurz vor Schluss. Evesen hatte zwar mehr Spielanteile, aber die erneut sehr defensiv ausgerichteten Gastgeber standen sicher. Auch sie hatten nur eine Chance vor der Pause – ein Fernschuss von Marijan Horvatic schlug unhaltbar im Winkel ein (7.).

Schock für den FCS kurz vor dem Seitenwechsel: Dettmer knickte um, wurde während der Pause behandelt, konnte aber weiter spielen. Er staubte zum 2:0 ab, nachdem Frank Lübbering ein Luftduell mit Evesens Keeper gewonnen hatte (60.). Tim Dreyer (80.) und Karsten Reibeholz (81.) hätten fast erhöht, schossen aber jeweils vorbei. Stattdessen glichen die Gäste aus – ein Punktverlust, der die Springer wurmte, ihnen aber letztlich nicht weh tat.

FC Springe: Schwemin – Reibeholz – Horvatic, Bütehorn, Lübbering, Meyer – Dreyer (80. Candir), Dettmer, Balk, Hamo (71. Helbig) – Ramser (57. Hupe).

Tore: 1:0 Horvatic (7.), 2:0 Dettmer (60.), 2:1 Rettig (84.), 2:2 F. Reygers (90.+2).



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