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Bezirkspokal: Egestorf-Langreder gastiert heute Abend in Springe, Bavenstedt in Eldagsen

FCS und FCE gegen die Topteams der Landesliga

Fußball (jab). Was für ein Kontrastprogramm: Der FC Springe wartet in der Bezirksliga immer noch auf sein erstes Tor, der 1. FC Germania Egestorf-Langreder hat in seinen bislang drei Landesliga-Spielen schon 17-mal getroffen. Klar, dass die Germanen heute Abend (18.30 Uhr) gegen die Springer als haushoher Favorit in das Drittrundenspiel des Bezirkspokals gehen. Zur gleichen Zeit gastiert der zweite Topfavorit der Landesliga, Spitzenreiter SV Bavenstedt, beim FC Eldagsen.

Den FCE, hier Sebastian Westenfeld (r.), erwartet Schwerstarbeit gegen Landesliga-Spitzenreiter Bavenstedt.

„Das ist eine irre Truppe“, sagt FCS-Coach Franz Genschick über seinen Ex-Klub, bei dem er bis 2008 an der Linie stand. „Egestorf ist das Bayern München der Landesliga, die haben nur die Besten geholt.“ Jan Zimmermann vom TSV Havelse etwa oder Torjäger Sebastian Bönig von Landesliga-Absteiger Holzminden. „Wir haben nichts zu verlieren“, sagt Genschick, „aber für die wäre das Ausscheiden eine Blamage.“

Etwas Zählbares haben die Springer in dieser Saison zwar noch nicht geholt, spielerisch überzeugten sie zuletzt aber mit flüssigem Kombinationsspiel. Ob ihnen die Egestorfer den Raum dafür lassen, ist allerdings fraglich. „Die werden uns unter Druck setzen“, so Genschick, „wir müssen ganz eng in die Zweikämpfe gehen, sonst haben wir keine Chance.“

Für den FC Eldagsen wird die Aufgabe gegen Bavenstedt, das seine bislang vier Punktspiele allesamt gewann, nicht viel einfacher. „Das wird ein Hammer“, sagt FCE-Coach Karsten Bürst, „wenn man sieht, wer da alles spielt.“ Der prominenteste Name: Claus Grzeskowiak, der einst für Hannover 96 und Eintracht Trier in der 2. Liga spielte. „Wir werden alles versuchen, Bavenstedt zu fordern“, sagt Bürst, „aber das ist schon eine Granatenmannschaft, sehr dynamisch und laufstark,“

Außenseiter Eldagsen setzt naturgemäß auf eine kompakte Defensive, „wir wollen versuchen, nach der Balleroberung vorne Reizpunkte zu setzen“, sagt Bürst, dem mit Adrian Gotschalk (Urlaub) und Heinrich Eicke (Schambeinentzündung) allerdings zwei wichtige Stützen der Abwehr fehlen. Sven-Erik Nold wird wohl auf die Manndeckerposition rücken. Im Tor steht absprachegemäß wieder Philipp Feuerhake. „Das hat er sich verdient, er hat im Pokal bisher zwei starke Spiele gemacht“, so Bürst.



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