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Routiniers bei Sieg in Niedernwöhren verletzt / Morgen gastiert Aufsteiger TVJ Leveste in Springe

FCS in Not: Dettmer und Nozon fallen lange aus

Fußball (jab). Mit dem 3:2-Sieg zuletzt in Niedernwöhren hat sich der FC Springe etwas Luft im Abstiegskampf der Bezirksliga verschafft. Gegen den TV Jahn Leveste müssen die Springer am morgigen Sonnabend (16 Uhr) nachlegen. Allerdings plagen FCS-Coach Franz Genschick arge Personalprobleme.

Frank Ramser ist beim FCS wieder ins Training eingestiegen und k

Denn mit Julian Dettmer und Maik Nozon haben sich zwei Routiniers in Niedernwöhren verletzt, beide fallen lange aus. „Das durfte nicht passieren“, sagt Genschick, „das ist wirklich ein Schock.“ Wer für Dettmer auf der Liberoposition einspringt und wer Nozon auf der Position hinter den Spitzen und vor allem als Torjäger ersetzt, ist noch offen. „Es fehlen ja die Alternativen“, so Genschick, der möglicherweise auch auf den angeschlagenen Tim Dreyer verzichten muss.

Kapitän Stefan Meyer immerhin ist nach seiner Zerrung wieder fit. Dass er in Niedernwöhren zur Halbzeit ausgewechselt wurde, hatte taktische Gründe: „Ich war gelb-rot-gefährdet“, sagt er. Ein Zeichen dafür, dass der Kampfgeist im Abstiegskampf stimmt bei den Springern. Das sieht auch Meyer so: „Spielerisch haben wir noch einige Defizite.“ Die wollen die Schwarz-Weißen auch morgen wieder mit Kampf wettmachen. „Wenn wir gegenhalten, ist Leveste locker schlagbar“, so Meyer.

Die Gäste spielen als Aufsteiger eine starke Saison und liegen als Sechster mit 28 Punkten deutlich vor den Springern (11./20). Mit dem Abstieg haben sie nichts zu tun, entsprechend locker können sie aufspielen. Das Hinspiel endete 2:2. Ein Remis wäre dem FCS diesmal zu wenig, zumal am nächsten Sonnabend die Reise zu Spitzenreiter Holzminden geht.

Nach der Rückkehr von Schnee und Regen in den letzten Tagen schwebt jedoch ein dickes Fragezeichen über der Harmsmühlenstraße. Auf Rasen war bislang noch kein Training möglich, auch der Aschenplatz ist in keinem guten Zustand.

Meyer ist pessimistisch, dass gespielt werden kann, er hofft aber noch, dass die Partie doch irgendwie stattfinden kann, „damit wir den Schwung aus dem Niedernwöhren-Spiel mitnehmen können“.

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