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FCE-Trainer Wehmann fordert in Wetschen Vollgas

ELDAGSEN. Am letzten Hinrunden-Spieltag steht für die Landesliga-Fußballer des FC Eldagsen die längste Auswärtsfahrt an. Die Mannschaft von Trainer Michael Wehmann gastiert am Sonnabend (14 Uhr) beim sieglosen Schlusslicht TSV Wetschen. „Die Punkte dort musst du holen, da gibt es kein Vertun“, sagt Wehmann.

Von den insgesamt acht Eldagsener Toren gegen Wetschen in der vorigen Saison schoss Steve Goede fünf. Foto: Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Seine Mannschaft müsse dort „Vollgas geben“, fordert der Coach. Die Partie gegen Bad Pyrmont am vorigen Wochenende sei in Sachen Einstellung ein Schritt nach vorne gewesen, „die müssen wir auch gegen Gegner wie Wetschen abrufen. Wer meint, dass er da ein paar Prozentpunkte weniger geben kann, darf sich bei mir gleich abmelden“.

Wetschen liegt den Eldagsenern. Im Vorjahr feierten sie dort einen 4:1-Erfolg, daheim gewannen sie 4:0. Wehmann mahnt aber: „Wetschen hat schon gegen gute Gegner unentschieden gespielt. Das zeigt, dass die bei guter Tagesform was reißen können, dann fährst du schnell auch mal ohne Punkte die 120 Kilometer nach Hause.“

Mit Nils Unger und Oliver Ihnken habe der TSV zudem torgefährliche Spieler, „denen man nicht zu viel Anlass geben sollte, Spaß am Spiel zu finden“, sagt Wehmann, der seine Offensive in die Pflicht nimmt: „Im Angriff haben wir uns zuletzt nicht gerade mit Ruhm bekleckert.“

Wehmann bangt um den Einsatz von Dominik Trotz, den nach wie vor Rückenprobleme plagen. Auch der Einsatz seines Partners auf der „Doppel-Sechs“, Yannik Gronau, ist fraglich: „Er schreibt eine Hausarbeit, die er am Wochenende abgeben muss“, sagt Wehmann, „ich hoffe, er schafft es trotzdem, sich ein paar Stunden freizuschaufeln.“ Wieder dabei ist Julian Reygers, der gegen Bad Pyrmont verletzt ausgesetzt hatte.

Ob der Wetschener Platz für das Spiel freigegeben wird, entscheidet die Samtgemeinde Rehden. Die trifft für Regionalligist BSV Rehden, der ebenfalls am Sonnabend spielt, und Wetschen meistens die gleiche Entscheidung. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Tendenz dazu geht, eher nicht abzusagen“, heißt es von den Veranwortlichen des TSV.

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