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FCE lässt sich nicht aus der Ruhe bringen

ELDAGSEN. Zwei Punkte und 2:14 Tore – das ist die Bilanz von Fußball-Landesligist FC Eldagsen. Eine Krise? „Klares Nein“, sagt FC E-Trainer Michael Wehmann, „wir haben von den letzten drei Heimspielen keins verloren.“

Yannik Gronau (r.) fehlte beim OSV, gegen Lehrte ist er wieder dabei – und soll das Spiel beleben. Foto: Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Er tat offensichtlich gut daran, nie von mehr als dem Klassenerhalt zu sprechen, auch als sein Team zwischenzeitlich Tabellenzweiter war. So kann Wehmann angesichts von 21 Punkten nach der Hinrunde auch in der Negativserie ruhig bleiben. „Klar ist aber“, sagt er vor dem Heimspiel gegen den FC Lehrte (Sonnabend, 14 Uhr), „dass wir mal wieder drei Punkte einfahren wollen – und müssen.“

Zeit wird’s. Der Vorsprung des Tabellenneunten auf die Abstiegsränge ist auf sechs Punkte geschrumpft. Mit einem Sieg würden die Eldagsener den direkten Konkurrenten Lehrte (18 Punkte) auf Distanz halten. „Wir werden die Ärmel noch ein bisschen höher krempeln und noch mehr investieren“, verspricht Wehmann.

Das Spiel beim OSV Hannover zuletzt sei – trotz der klaren 0:3-Niederlage – in Sachen Einstellung ein Schritt nach vorne gewesen. „Die Bereitschaft war da“, sagt er. Alle drei Tore kassierten die Eldagsener in Überzahl, „zwei davon nach Standards, da ist es eigentlich egal, ob der Gegner zehn oder elf Spieler auf dem Platz hat“, so Wehmann, „es sieht blöd aus, passt aber dazu, dass uns im Moment das Glück fehlt.“

Die dickste Torchance ließ beim OSV Cezar Paraschiv aus. „Den macht er im Training mit geschlossenen Augen“, sagt der Coach. Auch das passt zur momentanen Situation: Der FCE trifft das Tor nicht mehr. Einige Spieler würden sich zu sehr unter Druck setzen, „dass sie es vorne alleine regeln müssen“, sagt Wehmann, „da verkrampft man dann“. Was er dagegen tut? „Sie ermutigen, weiter Spaß am Fußball zu haben. Man muss mit der und für die Mannschaft spielen, dann ergibt es sich von allein.“

Die Bereitschaft, noch vor der Winterpause die Kurve zu kriegen, sei da: „Im Training am Dienstag war richtig Leben auf dem Platz“, berichtet Wehmann. Ein Grund dafür war die Rückkehr von Yannik Gronau, der beim OSV gefehlt hatte. Auch Sebastian Mende ist zurück im Kader. Alexander Schröder ist nach überstandener Lungenentzündung wieder im Training, „aber noch keine Alternative für die Startformation“, so WehmannDie könnte eher Maximilian Rülke sein, der nach seinem Muskelfaserriss wieder fit ist. Auch Sebastian Schierl, der in Wetschen vor zwei Wochen sein Pflichtspieldebüt für den FCE gab, „ist fit und motiviert. Ihm fehlen aber noch Spritzigkeit und Spielpraxis“, sagt Wehmann.

Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Elias Engelhardt, der sich in Wetschen eine Rippenprellung zugezogen hatte. Dominik Trotz wird wohl mit Rückenproblemen noch ausfallen. „Wir wollen die starken Trainingsleistungen mit ins Spiel nehmen. Wenn es nicht klappt, werden wir weiter daran arbeiten“,sagt Wehmann, „wir lassen uns jedenfalls nicht aus der Ruhe bringen.“



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