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Bezirksligist gewinnt auch seinen eigenen Berggarten-Cup / 3:2 im Finale gegen den FC Springe

FCE bleibt in der Halle das Maß der Dinge

Fußball (jab). Die Bezirksliga-Kicker des FC Eldagsen bleiben die Hallen-Könige der Region. Durch einen 3:2-Endspielerfolg gegen den FC Springe gewannen sie gestern in Bennigsen auch ihr eigenes Turnier, den Berggarten-Cup. Saisonübergreifend sind die Eldagsener in der Halle damit schon seit 42 Spielen ungeschlagen. „Das ist kaum in Worte zu fassen“, sagte FCE-Trainer Karsten Bürst. Er fand dann aber doch welche: „Wir sind Bezirksligist und so sind wir auch aufgetreten – auch gegen Mannschaften aus der Kreisklasse.“

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Im Finale hatten die Gastgeber allerdings durchaus zu kämpfen. Denn die Springer traten diesmal weitaus spielfreudiger auf, als noch vor einer Woche beim NDZ-Cup. Was wohl vor allem daran lag, dass Trainer Franz Genschick unter anderem drei A-Junioren im Aufgebot hatte. Aber auch einen Oldie: Ralf Arnold, mittlerweile 48 Jahre alt. „Ein bisschen tut die Knochen weh“, sagte er grinsend nach dem Turnier. Vor allem lobte er aber den Nachwuchs: „Die Jungen haben ein geiles Turnier gespielt. Einer hat für den anderen gekämpft, alle sind ruhig geblieben auf dem Platz.“

Letzteres galt allerdings nur bis kurz vor Schluss. Dann forderten sie vehement einen Strafstoß nach einem Foul von FCE-Keeper Patrick Bürst an Philipp Strohecker. „Den kannst du geben“, sagte auch Karsten Bürst. Schiedsrichter Gordon Eckert sah es anders und verhinderte so das mögliche 3:3. Daniel Müller und Abudi Remmov hatten den FCS zweimal in Führung gebracht, Tim Barten und Christian Marx jeweils ausgeglichen. Danach überstanden die Springer eine Unterzahl – Strohecker hatte nach einem Foul eine Zeitstrafe kassiert – unbeschadet. Doch gerade, als sie wieder vollzählig waren, traf Till Engelhardt zum 3:2.

Etwas überraschend erreichte der FC Bennigsen als einziger Nicht-Bezirksligist das Halbfinale – dank der besseren Tordifferenz gegenüber NDZ-Cup-Finalist VfB Eimbeckhausen. Die größte Überraschung des Turniers war jedoch der SC Bison Calenberg, der den Sprung in die Endrunde schaffte. Dort gelang dem Team aus der 4. Kreisklasse zwar kein Punkt mehr, gegen Gestorf und Hiddestorf waren die Bisons aber jeweils in Führung gegangen. „Wir haben uns gut präsentiert“, so Sprecher Benny Freiberg. Nicht dafür, sondern als „Aufbauhilfe“ nach dem Brand ihrer Halle im vorigen Sommer erhielten die Bisons eine 150-Euro-Spende von den ersten Herren des FCE.

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  • Der FC Springe zeigte sich beim Berggarten-Cup in Spiellaune, allen voran die A-Junioren. Hier kommt Julian Martens im Halbfinale allerdings zu spät gegen Bennigsens Keeper Tobias Stratmann.

Knapp 500 Zuschauer sahen an zwei Turniertagen insgesamt 224 Tore. Alleine 20 Treffer erzielte Eldagsens André Gehrke als Torschützenkönig. Zum besten Torhüter wurde Weetzens Florian Badstieber gekürt.

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