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FC Springe mit „Fokus“ zum siebten Titel beim NDZ-Cup

SPRINGE. Der FC Springe bleibt beim eigenen Hallenturnier das Nonplusultra. Die Mannschaft von Trainer Ricardo Diaz-Garcia sicherte sich beim 23. NDZ-Cup mit einem 4:2-Sieg im Finale gegen den Oberligisten SV Arminia Hannover zum siebten Mal den Titel und konnte damit auch den Vorjahressieg erfolgreich verteidigen.

Der FC Springe feiert seinen siebten Titel beim eigenen Hallenturnier. Foto: Bertram

Autor:

Ronald Kruse

Arminia ging zwar im Finale durch Delchad Jankir (3.) schnell in Führung, doch Marvin Wächter (4.), Philipp Strohecker (7.) und Novak Sogan (8.) drehten den Spieß schnell um. Jovan Hoffart (10.) verkürzte noch einmal auf 2:3, doch zehn Sekunden vor Ende sorgte Ferhat Arslan per Neunmeter für die Entscheidung. „Den Sieg haben wir uns aber auch verdient. Vor dem Turnier hatte ich das Ziel Halbfinale ausgegeben, dass jetzt sogar der Sieg herausgesprungen ist, ist einfach super“, sagte Coach Ricardo Diaz-Garcia strahlend. Für FCS-Spieler Tom Arlt war der Motivationsfaktor entscheidend. „Wir haben uns alle vor jedem Spiel mit dem Schlachtruf ‚Fokus‘ super motiviert. Es hieß immer nur ‚Fokus‘ bei uns“, so Arlt.

Die Springer marschierten ungeschlagen durch die Vorrunde. Im letzten Spiel der Zwischenrunde kassierten die Gastgeber gegen Egestorf/ Langreder II die einzige Niederlage – da stand jedoch der Gruppensieg schon fest. Und im Halbfinale gegen das Überraschungsteam SG Blaues Wunder – wie die Arminen NDZ-Cup-Neuling – machten die Springer mit einem 7:1-Kantersieg den Finaleinzug perfekt.

Im ersten Semifinale hatte sich Arminia Hannover gegen den Vorjahres-Finalisten Egestorf/Langreder II verdient mit 3:0 durchgesetzt. Im anschließenden Neunmeterschießen um Platz 3 behielt die Regionaligareserve die Nerven und siegte gegen Blaues Wunder durch Treffer von Niklas Länger und Christoph Jülke mit 2:0. Jannis Hesse und der Ex-Springer Eric Hornung von der SGBW scheiterten jeweils.

Für den FC Eldagsen, der neben Springe und Arminia, als Favorit gehandelt wurde, verlief die Zwischenrunde dagegen enttäuschend. Die Mannschaft von Trainer Holger Gehrmann verlor alle drei Spiele und wurde damit überraschend Letzter in der Gruppe. „Das war kein guter Auftritt von uns. In den ersten beiden Spielen haben wir keinen guten Fußball gespielt. Unter dem Strich sind wir verdient ausgeschieden“, zeigte sich Gehrmann enttäuscht. Anders dagegen verlief der Endrundentag für den Kreisligisten TSV Nettelrede. Nach dem Auftaktsieg gegen Eldagsen und dem Unentschieden gegen Armina Hannover hätte der Elf von Torsten Gaida im letzten Spiel bereits ein Remis gegen Blaues Wunder zum Einzug ins Halbfinale gereicht, doch der TSV verlor trotz drückender Überlegenheit unglücklich mit 0:1. „Wir haben uns super präsentiert. Einzig die ungenutzten Torchancen kann ich der Mannschaft vorwerfen, aber trotzdem bin ich mit dem Abschneiden mehr als zufrieden“, so Gaida.



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