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FC Springe ist noch längst nicht im Winterschlaf

SPRINGE. Die Frage stellt sich dieser Tage jeder Fußballer: Wird gespielt oder nicht? Ricardo Diaz-Garcia, Trainer von Bezirksligist FC Springe, hätte nichts dagegen, wenn die Partie beim SC Rinteln am Sonntag (14 Uhr) stattfinden würde: „Wir haben uns nicht ausgeruht“, sagt er, „das Spiel kann kommen.“

Lua Köneke schnürte im Hinspiel gegen Rinteln einen Dreierpack. Foto: Gömann
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Im Rhythmus sind die Springer nach zwei zwangsweise freien Wochenenden freilich nicht. Ein Nachteil muss das allerdings nicht sein – denn davor lief es beim FCS alles andere als rund: Nur ein Punkt steht aus den letzten vier Spielen zu Buche. Beim jüngsten 1:2 bei Germania Grasdorf sah zudem Pedro Diaz-Garcia Gelb-Rot – er fehlt in Rinteln also ebenso wie der am Knie verletzte Serge N’tapke.

Die Gastgeber sind Vorletzter, verloren das Hinspiel in Springe sang- und klanglos mit 2:5. „Das sollten wir aber schnell vergessen“, sagt Diaz- Garcia, „schon allein, weil ganz andere Witterungs- und Platzverhältnisse herrschen.“ Zudem haben die Rintelner sich vor zwei Monaten von Trainer Christian Vaas getrennt – neuer Coach ist Uwe Oberländer, der das Ruder bislang allerdings auch nicht rumreißen konnte.

Am vorigen Wochenende holten die Rintelner einen Punkt beim 1:1 in Barsinghausen. „Da machen sie aus zwei Chancen ein Tor“, sagt Diaz-Garcia, der die Partie beobachtet hat, „das zeigt, dass sie sich noch nicht aufgegeben haben.“

Eingewechselt wurde bei Rinteln in der Partie Latif Kiki, der zuletzt in Lachem gespielt und eigentlich schon beim FCS zugesagt hatte. „Es ist halt so“, sagt Diaz-Garcia ernüchtert, der seit Wochen auch nichts von Yigit Yüksekova gehört hat, der vor der Saison aus Leveste gekommen war, aber eine Wechselsperre absitzen musste.

Wieder im Training ist mehr als zwei Jahre nach seinem Schien- und Wadenbeinbruch dafür Christopher Schierl – bis er wieder in einem Punktspiel auf dem Platz steht, dürfte es allerdings noch dauern. Schierl organisiert gemeinsam mit Refaat Hasso dafür die Hallensaison des FCS, der für sechs Turniere gemeldet hat: „Die Jungs wollen wieder zum Sportbuzzer-Masters“, sagt Diaz-Garcia, der aber betont: „Wir trainieren definitiv noch zwei Wochen draußen, wir haben ja noch die Heimspiele gegen Arnum und Obernkirchen. Im Winterschlaf-Modus sind wir noch nicht – hoffe ich zumindest.“



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