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FC Springe: Hoffnungen auf Relegation schwinden

SPRINGE. Nach einer durchwachsenen Hinserie in der Kreisliga 3 ist der FC Springe nach der Winterpause gut aus den Startlöchern gekommen. In den ersten drei Pflichtspielen des Jahres verbuchten die Springer die maximale Ausbeute von neun Punkten, die die Hoffnung nährten, die Aufholjagd in Angriff nehmen zu können.

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dennis scharf

Der Titel scheint längst vergeben. An der Spitze thront der Mühlenberger SV mit einem komfortabelen Vorsprung. Doch der zweite Rang, der nach der regulären Spielzeit zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Bezirksliga berechtigt, ist nach wie vor heiß umkämpft. Gleich fünf Mannschaften – inklusive der Springer – kämpfen noch um die Chance, in der Saisonverlängerung den Sprung nach oben zu schaffen. Trainer Ricardo Diaz Garcia ist jedoch nicht allzu optimistisch, dass sein Team noch ins Aufstiegsrennen eingreifen kann. „Wenn man oben ein Wörtchen mitreden will, darf man keine Punkte liegenlassen. Ich denke, wir sind noch nicht so weit und werden vorerst kleinere Brötchen backen müssen“, meint Springes Coach.

Die fehlende Konstanz hat Punkte und die Chance gekostet, in der Spitze mitzumischen. Das jüngste 1:1-Remis in Wilkenburg steht sinnbildlich für die zwei Gesichter des FCS. In der ersten Hälfte attestierte Diaz Garcia seiner Mannschaft eine „phänomenale Leistung“, von der Darbietung nach der Pause war er „absolut enttäuscht. Vielleicht habe ich in der Kabine zu viel lobende Worte gefunden. Und schon geht es in die andere Richtung.“ Den Ausgleich mussten die Springer in der Schlussminute hinnehmen. Im Gegenzug wäre der Siegtreffer möglich gewesen, aber er fiel nicht.

Zu Hause gehört der FCS zu den Besten der Liga, in der Fremde läuft es indes nur selten rund. Drei Siege in elf Partien sind zu wenig für Rang zwei. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass die Springer in der nächsten Saison einen neuen Anlauf wagen müssen, in den Bezirk zurückzukehren.



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