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FC Springe gewinnt auch das dritte Derby gegen Gestorf

SPRINGE. Drittes Derby, dritter klarer Sieg. Auch im Rückspiel der Fußball-Kreisliga Hannover hat der FC Springe gegen den TSV Gestorf gewonnen – wie schon in der Hinrunde und im Kreispokal. Diesmal setzte der FCS sich im Dauerregen auf dem B-Platz an der Harmsmühlenstraße mit 4:1 (1:1) durch.

Die Springer mit Serge N’tapke (l.) und Christopher Schierl haben ganz klar die Lufthoheit im Gestorfer Strafraum. Foto: Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

„Schade, ich hatte auf einen Überraschungspunkt vor der Winterpause gehofft“, sagte Gestorfs Trainer Peter Baron. Seine Elf hielt auch lange gut mit, „aber wir können von der Bank nicht nachlegen, am Ende fehlt uns immer die Kraft“. Der TSV überwintert mit vier Zählern als abgeschlagenes Schlusslicht und designierter Absteiger.

Wie ein Absteiger spielten die Gestorfer in der ersten Halbzeit aber nicht. Das Schlusslicht stellte sich nicht hinten rein, um einen Punkt zu ermauern. Zwar verteidigte der TSV diszipliniert, veruchte aber auch, mitzuspielen. Dadurch boten sich den Springern Räume, die sie allerdings lange nicht nutzten. Erst in der 28. Minute rutschte Ousmane Tembely in eine Flanke von Ezekiel Mahan und traf zum 1:0. Mirko Blech scheiterte kurz danach mit einem Freistoß an Patric Howind im TSV-Tor. Auf der anderen Seite machte es Eric Bergmann besser und schlenzte den Ball um die FCS-Mauer herum zum 1:1 in die Maschen (36.).

Es war der letzte Torschuss der Gestorfer. Während die Gäste gar keine Einschussmöglichkeiten mehr hatten, gingen die Platzherren mit ihren lange zu lässig um. Bis zur 58. Minute: Dann wurde Marvin Wächter von Tembely auf die Reise geschickt und lupfte den Ball über Howind hinweg zum 2:1 ins Tor. Vier Minuten später traf Blech nach einer Flanke von Tom Arlt nur den Pfosten. Als Tembely nach einer präzisen Flanke von Wächter allerdings zum 3:1 traf, war die Messe gelesen (73.).

Die Springer spielten die letzte Viertelstunde zwar alles andere als souverän herunter, den Gästen fehlten allerdings die Mittel, um den FCS noch in Gefahr zu bringen. Marius Meister schraubte das Ergebnis erst in der Schlussminute mit einem Distanzschuss noch in die Höhe.

„Es war klar, dass es schwer wird bei dem tiefen Boden“, sagte FCS-Coach Ricardo Diaz-Garcia. „Vorne müssen wir konsequenter werden.“

FC Springe: Niedergesäß – Arlt, Schierl, A. Buchholz, Mahan – Boyamba (61. Strohecker), N’tapke, Blech – Wißmach (57. Wächter), Tembely, Wächter. TSV Gestorf: Howind – Rust, Rizor, Grube, Tran (73. Goldschmidt) – Kunkel, Symolka – Lu. Heppe, Bergmann (76. Kammeyer), Seegers (67. Schirner) – Moesgaard. Tore: 1:0 Tembely (28.), 1:1 Bergmann (36.), 2:1 Wächter (58.), 3:1 Tembely (73.), 4:1 Meister (90.).



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