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FC Springe empfängt TSV Gestorf zum letzten Derby des Jahres

SPRINGE. Erster Advent, letztes Derby des Jahres: Fußball-Kreisligist FC Springe empfängt am Sonntag (14 Uhr) noch Schlusslicht TSV Gestorf, ehe es in die – vor allem von den Gestorfern – herbeigesehnte Winterpause geht.

Die ersten beiden Duelle dieser Saison gewannen die Springer um Marvin Wächter (Mi.) klar gegen Gestorf mit Chris Hahnenberg (l.) und Bastian Moesgaard. Foto: Bertram

Autor:

Ronald Kruse und Jan-Erik bertram

Es ist schon das dritte Aufeinandertreffen von FCS und TSV in dieser Saison. Das Kreispokalspiel gewannen die Springer mit 5:1, das Kreisliga-Hinspiel mit 3:1. „Da waren sie schon klar überlegen, obwohl wir noch alle Mann an Bord hatten“, sagt Gestorfs Trainer Peter Baron, dem danach ein Stammspieler nach dem anderen durch Verletzungen ausfiel – und die Kreisliga-Tauglichkeit mehr und mehr abhanden kam.

Viel rechnet sich Baron also nicht aus: „Springe ist klarer Favorit, die haben schon eine gute Mannschaft.“ Beim 0:2 des FCS zuletzt in Kirchdorf war er als Zuschauer dabei, „da haben sie meiner Meinung nach unglücklich verloren“, sagt er und hofft, dass sich sein Team im Derby möglichst teuer verkauft: „Mehr ist derzeit nicht drin.“

Sein Springer Gegenüber Ricardo Diaz-Garcia ist komplett entspannt. Für sein Team ist die Saison gelaufen, in Abstiegsgefahr wird der FCS nicht geraten, nach oben geht für den Tabellenneunten auch nichts mehr. „In der Halle und in der Rückrunde werden wir verstärkt unsere A-Junioren mit einbauen“, kündigt er an. Auch ohne Nachwuchsspieler hat er genug Spieler auf der Bank. Bis auf Ferhat Arslan, der nach seiner Roten Karte in Kirchdorf für ein Spiel gesperrt wurde, und den verletzten John Gardeay sind alle Mann an Bord.

„Wir werden wieder offensiv spielen mit drei Stürmern“, sagt Diaz-Garcia, „aber diszipliniert und nicht wilde Sau. Wir wollen nicht ins offene Messer laufen.“ Denn Respekt hat er vor den Gestorfern immer noch, auch wenn sie abgeschlagen am Tabellenende stehen. „Die werden es uns schwer machen, für sie ist es ja immer ein Highlight-Spiel.“

Der FC Eldagsen II steht seit der vierten Niederlage in Folge am vorigen Wochenende (0:1 gegen Ronnenberg) auch wieder auf einem Abstiegsplatz – allerdings nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz gegenüber Barsinghausen II und Ingeln-Oesselse. „Da ist alles noch möglich“, sagt Eldagsens Coach Karsten Bürst vor dem Gastspiel am Sonntag (14 Uhr) beim Tabellenfünften TuS Wettbergen. Bei den Gastgebern lief es zuletzt auch nicht rund, nur vier Punkte holte Wettbergen aus den letzten fünf Partien und steht gegen Eldagsen II in der Pflicht. „Wenn wir an die Defensivleistung vom Ronnenberg-Spiel anknüpfen können, dürften wir dort zumindest nicht untergehen“, sagt Bürst, der allerdings keinen Sieg seiner Elf erwartet: „Es fehlen wieder sechs Spieler, die gegen Ronnenberg gespielt haben. Wir fahren mit dem letzten Aufgebot da hin und wollen uns gut verkaufen.“



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