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FC Eldagsens Trainer Holger Gehrmann im Interview

Der FC Eldagsen führt nach sechs Spielen ungeschlagen die Tabelle der Fußball-Bezirksliga ab. Am Sonnabend (14 Uhr) tritt der FCE beim Tabellendritten SV Bavenstedt II an – ein echter Prüfstein. NDZ-Redakteur Jan-Erik Bertram sprach vorab mit Eldagsens Trainer Holger Gehrmann.

„Er ist wertvoll für die Truppe“, sagt FCE-Trainer Holger Gehrmann...
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Sechs Spiele, sechs Siege – im Moment macht es Spaß, oder?

Es ist eine gute Situation für uns gerade. Die Jungs machen es auch gut – es ist ja nicht so, dass die Gegner komplett blind sind. Und dann macht es natürlich auch mehr Spaß. Wenn wir so klar führen wie gegen Einum, geht vielleicht mal die Konzentration flöten wie vor dem Gegentreffer (zum 6:1 in der 89. Minute; d. Red.), aber wenn die Mannschaft gefordert ist, macht sie meistens das Richtige.

In Rückstand ist Ihre Mannschaft in dieser Saison noch nicht geraten.

...über Rune Flohr, den er zum Innenverteidiger umgeschult hat. Fotos: Bertram
  • ...über Rune Flohr, den er zum Innenverteidiger umgeschult hat. Fotos: Bertram

Stimmt, es wird spannend zu sehen, wie es dann läuft. Es ist ja klar, dass das mal kommen wird, wir sind ja nicht Bayern München, dass wir einfach so durch die Liga marschieren.

Mit Bavenstedt II wartet am Sonnabend ein Spitzenteam und die beste Offensive der Liga.

Viel weiß ich nicht über den Gegner, ich glaube, sie haben eine gute Mischung aus Jung und Alt. Es wird nicht einfach, aber das wird es ja in keinem Spiel.

Wie sieht es personell aus?

Timon Scharmann, Lauri Schwitalla und Sebastian Schierl fehlen. Auf zwei Positionen muss ich also gegenüber dem Einum-Spiel ändern. Es wäre mal ganz schön, mit der gleichen Riege durchzuspielen. Aber das Problem haben ja nicht nur wir. Und so kriegt jeder seine Einsatzzeit. Es ist ja keiner wirklich hinten dran.

Viele Landesliga-Absteiger haben sich in den vergangenen Jahren schwer getan. Warum läuft es beim FCE so gut?

Wir sind nicht auseinandergefallen – das spricht auch für die Mannschaft. Deshalb wird dieses Jahr auch wichtig: Wir wollen die Mannschaft zusammenhalten und noch interessanter werden für potenzielle Neuzugänge.

Die Neuzugänge vor dieser Saison haben dem Team offensichtlich gut getan.

Absolut: Jan Pinkerneil ist im Moment nicht wegzudenken, auch wenn er als Sechser nicht so spektakulär ist. Riadh Awdi, der uns ja quasi zugelaufen ist, macht es auch überragend, wie ich finde. Und Mark Jeske und Luca Köneke machen uns natürlich auch nicht gerade schlechter.

Sie haben Rune Flohr zum Innenverteidiger gemacht – wie kam es dazu?

Als Jeske im Urlaub war und André Gehrke verletzt, brauchte ich einen. Rune bringt alles mit für einen Innenverteidiger: Er ist zweikampfstark, schnell, spielt gute Diagonalbälle. Er möchte zentral spielen, aber da sind wir mit Pinkerneil, Köneke und Lucas Brünig so gut aufgestellt, da wollte ich nicht wechseln. Rune ist wertvoll für die Truppe – und als Innenverteidiger aufmerksamer als auf jeder anderen Position.

In der Offensive läuft es auch richtig gut – vor allem tragen sich viele verschiedene Spieler in die Torschützenliste ein.

Wir haben viel Offensivpotenzial. Tilman Gust und Lauri Schwitalla hilft da auch die Landesliga-Erfahrung. Sie kommen mit viel Tempo, das die Verteidiger in der Landesliga auch haben, in der Bezirksliga aber nicht. Was wir noch besser machen müssen, sind Standards. Es gibt noch was zu tun – ganz arbeitslos bin ich noch nicht.



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