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FC Eldagsen: Tilman Gust geht zurück in die Heimat

ELDAGSEN. Wenn Tilman Gust auf dem Flügel antritt, wird es für die meisten Verteidiger in der Fußball-Bezirksliga schwer, zu folgen. An der Dynamik des 24-Jährigen können sich die FCE-Fans allerdings nicht mehr lange erfreuen.

Bei seinem Tempo kommen die Gegner schon mal ins Straucheln: Tilman Gust verlässt den FC Eldagsen allerdings in der Winterpause. Foto: Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

In den restlichen vier Spielen in diesem Jahr ist er noch dabei, dann kehrt Gust in seine Heimatstadt Osnabrück zurück.

Vor zwei Jahren war Gust nach Hannover gekommen, um sein Studium abzuschließen. Nach einem halben Jahr bei Arminia Hannover wechselte er vor der vorigen Saison nach Eldagsen – und blieb trotz des Abstiegs. „Ich habe mich in Eldagsen super-super-super-wohlgefühlt. Das Umfeld ist überragend“, sagt der 24-Jährige. Jetzt hat er aber sein Studium beendet – und ein sehr reizvolles Job-Angebot in Osnabrück erhalten.

Im kommenden Jahr kickt er wieder für seinen Heimatverein VfR Voxtrup, der wie die Eldagsener die Bezirksliga-Tabelle anführt. Beim FCE „macht es gerade überragend viel Spaß, ich würde gerne mit den Jungs aufsteigen“, sagt Gust. Vor allem wäre er gerne bei der Revanche gegen den SV Newroz dabei, gegen den es in der hoch emotionalen Partie vor zwei Wochen die bislang einzige Niederlage gab. „Als Zuschauer komme ich auf jeden Fall“, verspricht Gust, der bislang auch mit seiner eigenen Ausbeute zufrieden ist. In der vorigen Saison in der Landesliga hatte er lange auf sein erstes Tor gewartet, in der Hinrunde der laufenden Serie hat er fünf Mal getroffen. „Ich sehe mich aber eher als Flankengeber für Lauri“, sagt Gust. Lauri Schwitalla führt zur Saisonhalbzeit mit 14 Treffern die Torschützenliste der Staffel 4 an.

Herbstmeister sind die Eldagsener. „Damit haben wir das erste Ziel erreicht“, sagt Gust. „Jetzt wollen wir noch das Bestmögliche rausholen.“ Das muss der FCE im neuen Jahr allerdings ohne ihn. Die Mitspieler beim FCE, „das sind meine Jungs“, sagt Gust, „aber Osnabrück ist meine Heimat, da ist mein Stamm-Freundeskreis.“ Den Wechsel nimmt ihm im Verein deswegen keiner übel – vermissen werden sie Gust und seine dynamische Spielweise aber schon in Eldagsen.

Wenn André Gehrke nach der Winterpause zurückkehrt, könnte Rune Flohr Gusts Posten auf der Außenbahn übernehmen. „Wir bemühen uns aber auch, neue Leute im Winter zu holen und uns breiter aufzustellen“, sagt FCE-Trainer Holger Gehrmann. Flohr, der zuletzt mit einer Oberschenkelzerrung pausierte, ist gestern wieder ins Training eingestiegen. Gehrmann hofft, dass er im ersten Heimspiel der Rückrunde am Sonntag gegen den SV Hämelerwald (14 Uhr), der zuletzt drei Siege in Folge feierte, wieder im Kader steht. Die Torhüter Diego Marrero und Marcel Bürst fehlen in jedem Fall noch verletzt: Marc-Bennet Borchardt aus der Zweiten oder Altherren-Keeper Steffen Schuster helfen aus.

An der Hinrunde mit nur einer Niederlage gebe es nicht viel auszusetzen, sagt Gehrmann, zuletzt habe ihm allerdings das Tempo gefehlt. „Wenn wir für Unordnung in der Defensive sorgen wollen, müssen wir schneller über außen spielen.“ Und: „Fußballerisch müssen wir wieder kreativer werden.“



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