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FC Eldagsen rutscht auf Kunstrasen aus

Die Witterung war gestern zum Fußballspielen sehr günstig – was die Platzverhältnisse anging, waren die Voraussetzungen allerdings ungünstig bis schlecht, sodass mancher Test ausgefallen ist.

Derartigen satten grünen Rasen wünschen sich die Fußballer des SC Bison Calenberg in naher Zukunft wieder. Gestern mussten sie beim FC Bennigsen auf dem Ascheplatz spielen. FOTO: Luksch

Autor:

Dieter Gömann

Das betraf in erster Linie das Testspiel des TSV Nettelrede gegen den TSV Gestorf. Anders die Situation beim FC Bennigsen, wo die Gastgeber gegen den SC Bison Calenberg auf dem Ascheplatz spielten. Nach 90 Minuten musste der FCB in eine 1:2 (1:2)-Niederlage einwilligen. „Für meine Mannschaft war das ein eingewohntes Geläuf. Der Platz war schwer zu bespielen, und obendrein war es der erste Test draußen nach der Hallenrunde“, so SC-Manager Benjamin Freiberg.

Bereits in der 10. Minute mussten die Gastgeber den 0:1-Rückstand durch Simon Huth hinnehmen. Timo Plesse (25.) erhöhte für die Gäste auf 2:0. Noch vor der Pause verkürzte Bennigsen per Foulelfmeter zum 1:2. Der Halbzeitstand war zugleich auch der Endstand. „Der Einsatz hat gestimmt. Spielerisch wurden Defizite sichtbar, sodass noch Luft nach oben ist“, resümierte Freiberg.

Der FC Springe spielte bei der TSG Emmerthal ein Blitzturnier auf dem Ascheplatz gegen den Gastgeber und TSV Sabbenhausen. Zweimal über 30 Minuten wurde gespielt, und Springe gewannen gegen Sabbenhausen (2:0, 2:0) und gegen Emmerthal (1:0, 3:1). „Es war ein schwieriges, unebenes Geläuf und schwer zu bespielen. Für meine Mannschaft war es eine gute Einheit über 120 Minuten“, so Coach Ricardo Diaz-Garcia.

Landesligist FC Eldagsen hatte sich zu einem Testspiel gegen der VfR Evesen auf dem Kunstrasenplatz in Afferde vereinbart. Die Spielbedingungen waren gut und der klassentiefere Gegner noch besser. Am Ende mussten sich die FC-Spieler verwundert die Augen reiben, als es eine 2:6 (0:2)-Niederlage gegeben hatte. „Evesen zeigte sich sehr spielstark und geldstark und hat nicht unverdient gewonnen. Ich habe viel durchgewechselt und neue Dinge ausprobiert, die so noch nicht im Punktspiel an der Tagesordnung sein werden. Für meine Spieler war es ein Erwachsen zum rechten Zeitpunkt“, so der enttäuschte Coach Michael Wehmann.

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