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FC Eldagsen muss an die Grenze gehen – auch gegen das Schlusslicht

ELDAGSEN. Vier Partien haben die Landesliga-Fußballer des FC Eldagsen bis zur Winterpause noch vor der Brust – die nächsten beiden gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf. Bevor es am nächsten Wochenende zum TSV Stelingen geht, kommt am morgigen Samstag, 14 Uhr, das Schlusslicht SV B-E Steimbke an die Hindenburg-Allee.

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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite
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Danach kommt noch das Spitzenteam TSV Krähenwinkel/Kaltenweide zu den Eldagsern, die zum Jahresabschluss dann zum ebenfalls gefährdeten TSV Godshorn reisen. Mindestens drei gute Chancen also für die Schwarz-Gelben, sich etwas Luft zu verschaffen, bevor es in die Pause geht.

Vorerst liegt die volle Konzentration aber auf Aufsteiger Steimbke, der mit den wenigsten selbst geschossenen und den meisten kassierten Toren am Tabellenende liegt – wie Eldagsen aber drei Siege auf dem Konto hat. „Das wird nicht leicht. Steimbke ist eingespielt, die haben auch Qualität“, warnt FCE-Trainer Holger Gehrmann.

Saison wie eine „Berg- und Talfahrt“

Sein Team kassierte in den letzten beiden Heimspielen gegen Evesen (1:4) und Sarstedt (3:4) jeweils vier Gegentore. „Da haben wir die Stürmer stark gemacht“, so Gehrmann. Evesens Caglayan Tubc traf dreimal, Sarstedts Jonas Jürgens sogar viermal. Gehrmann hofft, dass seine Abwehr nicht auch Steimbkes bislang beste Knipser Oliver Poltier (6 Tore) und Marcel Wind (5) aufbaut: „Oft kassieren wir Gegentore durch individuelle Fehler, das bricht uns immer wieder das Genick.“ Was ihm dagegen gefällt: Die Chance, die sein Team hat, sind keine Zufallsprodukte, „die erspielen wir uns“.

Für Eldagsens Trainer gleicht die bisherige Saison einer „Berg- und Talfahrt“. Dafür stand der Doppelspieltag am vorigen Feiertagswochenende sinnbildlich: Dem 1:4 beim STK Eilvese folgte ein 3:2-Last-Minute-Erfolg beim OSV Hannover. Der Sieg habe gezeigt, was Gehrmann immer wieder predige: „Wir müssen in jedem Spiel über 90 Minuten viel investieren – dann erarbeiten wir uns auch mal das nötige Spielglück.“

Also gelte es, auch am Sonnabend gegen das Schlusslicht aus Steimbke an die Grenze zu gehen: „Auf die leichte Schulter können wir ohnehin keinen Gegner nehmen – so gut ist unsere Situation nicht“, sagt Gehrmann, der noch auf Niklas Dorf, José-Ruben Perez und Felix Groth verzichten muss.

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