weather-image

FC Eldagsen mit Personalsorgen nach Bavenstedt

ELDAGSEN. Es läuft einfach für die Fußballer des FC Eldagsen in dieser Landesliga-Saison. 20 Punkte hat die Elf von Trainer Michael Wehmann schon gesammelt, nur zwei weniger als der Tabellenzweite SV Bavenstedt, wo Eldagsen am Sonnabend (16 Uhr) antritt. Ein Spieler ist jedoch schon wieder zum Zuschauen verdammt.

Trotz Manschette am Knöchel: Till Engelhardt, hier bei seinem Kurzeinsatz im Eldagsener Landesligateam am vorigen Wochenende gegen Burgdorf ist erneut am Sprunggelenk verletzt. Foto: Bertram
jan

Autor

Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

So gut wie es für die Mannschaft läuft, so schlecht sieht es bei Till Engelhardt aus. Am vorigen Sonnabend beim 1:1 gegen Burgdorf gab der 25-Jährige sein Saisondebüt. Kurz vor Schluss wurde er eingewechselt, spielte für fünf Minuten. „Es waren wohl die letzten fünf Minuten in der Hinrunde für mich“, sagt der 25-Jährige. Denn als er am Sonntag für die Zweite auflief, brach die Verletzung am Sprunggelenk wieder auf, die einen Landesliga-Einsatz bis dahin verhindert hatte.

Zum dritten Mal verletzt
in einem halben Jahr
„Es ist jetzt das dritte Mal in einem halben Jahr, dass ich in dem Fuß Probleme habe“, sagt Engelhardt genervt, „wenn es so gut läuft, will man ja auch mitmischen.“ Dabei ist Engelhardt bewusst, dass es auch ohne die neuerliche Verletzung schwer geworden wäre, in die Startformation zu rücken. „Ich müsste ja erstmal das Fitnesslevel der anderen erreichen. Und dann müsste der Trainer einen Grund sehen, mich aufzustellen.“

Auf der linken Angriffsseite, Engelhardts angestammter Position, hat Wehmann aber gerade keine Sorgen: Lucas Brünig ist gut drauf, Cezar Paraschiv jederzeit eine Alternative. Engelhardt nimmt es sportlich: „Ich gönne beiden, dass sie spielen.“ Ehrensache, dass der 25-Jährige trotz Verletzung bei jedem Spiel dabei ist: „Ich habe da Bock drauf, mir die Spiele anzugucken. Das gehört für mich einfach dazu.“

Wehmann fehlt
die Doppel-Sechs
Er ist nicht der einzige Ausfall für das Spiel gegen Bavenstedt. Yannik Gronau sah gegen Burgdorf die fünfte gelbe Karte und ist gesperrt, Dominik Trotz muss wegen Rückenproblemen passen. Damit fehlt Wehmann die Doppelsechs. Mögliche Alternativen wie Paul Nieber und Rune Flohr drohen ebenfalls auszufallen. Da Julian Reygers seine Gelbsperre abgesessen hat, könnte André Gehrke ins defensive Mittelfeld vorrücken, „aber ich möchte ihn nicht aus der Innenverteidigung rausnehmen“, so Wehmann. Eine Option wäre eine Rückkehr zum 4-1-4-1-System, „dann sind wir flexibler“, so der Coach.

In der vorigen Saison verlor Eldagsen zweimal gegen Bavenstedt. „Da waren sie noch nicht unsere Kragenweite“, sagt Wehmann. Mit Daniel Hoffmann hätten die Gastgeber aber einen wichtigen Spieler verloren. Eldagsen hat dagegen starke Spieler – wie etwa Brünig oder Paraschiv – hinzugewonnen. „Mit dem nötigen Einsatz sind wir in der Lage, auch in Bavenstedt zu punkten“, so Wehmann – wenn da nicht die dünne Personaldecke wäre.



Weiterführende Artikel
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt