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FC Eldagsen gastiert beim FC Stadtoldendorf

ELDAGSEN. Mit einer makellosen Bilanz und einer Ausbeute von 20:1 Toren hätte der Start nach der Winterpause für den FC Eldagsen kaum besser laufen können. Am Sonntag (15 Uhr) will die Mannschaft von Trainer Holger Gehrmann ihren Lauf in der Bezirksliga 4 bei Abstiegskandidat FC Stadtoldendorf fortsetzen.

Im Hinspiel kam der FCE kaum noch aus dem Jubeln heraus: Gibt es gegen den Drittletzten wieder einen Kantersieg? Foto: gömann

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dennis scharf

Die Rollen sind klar verteilt. Da bei den Platzherren am Saisonende sogar die Tordifferenz über Ligaverbleib oder Abstieg entscheiden könnte, brauchen sie jeden Zähler – oder zumindest keine deftige Klatsche wie im Hinspiel.

Das hatten die Eldagsener mit 10:1 gewonnen und dabei ihre Saisonbestmarke aufgestellt. In der Vorwoche wurde dieser Meilenstein gegen den TSV Lenne mit dem gleichen Resultat egalisiert. Dennoch bleibt Gehrmann bescheiden. „Wichtig ist mir, dass wir drei Punkte holen und ein gutes Spiel machen. Wenn wir 1:0 gewinnen, bin ich auch zufrieden. Ich würde mir nie anmaßen, von einem hohen Sieg zu sprechen. Dafür schätze und respektiere ich unsere Gegner und ihre Trainer zu sehr“, betont der Coach.

Vielmehr sollen die geschlossenen Mannschaftsleistungen der vergangenen Partien bestätigt werden. „Wenn wir früh ein Tor erzielen, macht es die Aufgabe ein Stück weit einfacher. Wir wollen den Gegner zum Laufen zwingen und spielerisch schnelle Lösungen finden“, sagt Gehrmann. Für die Qualität der Begegnung dürfte es für beide Mannschaften von Vorteil sein, auf Kunstrasen gegeneinander anzutreten. „Ein ebener Platz macht uns sicherlich nicht schlechter, da können wir Tempo ins Spiel bringen. Aber die Stadtoldendorfer sind es gewohnt, auf Kunstrasen zu spielen.“ Gehrmanns Mannschaft hat im Februar in Langenhagen ein Testspiel gegen den Kreisligisten TSV Pattensen II auf künstlichem Geläuf absolviert, das aber mit 1:2 verloren ging.

Ein vergleichbares Ergebnis ist in Stadtoldendorf jedoch nicht zu erwarten. Und das nicht nur, weil sich Lauri Schwitalla in bestechender Form präsentiert. In den jüngsten zwei Partien traf der Angreifer sage und schreibe 13-mal ins Schwarze. Mit dieser Quote ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass andere Vereine aus höheren Ligen auf den vielseitigen Stürmer aufmerksam geworden sind. Selbstredend haben die Eldagsener Verantwortlichen großes Interesse daran, den besten Torjäger der Liga zu halten. „Unsere Spielweise ist komplett auf ihn zugeschnitten. Wir wissen, was wir an ihm haben. Und er weiß, was er an uns hat. Am Ende ist es allein seine Entscheidung“, erklärt der Coach. Grundsätzlich sei es schwer, gute Spieler mit finanziell sehr eingeschränkten Möglichkeiten zu halten. Falls ein höherklassiger Verein anfragen sollte, könnt es eng für den FCE werden. „Er lebt von unserem Spiel. Aber ich mache mir wenig Gedanken darüber. Bis auf wenige Ausnahmen haben alle Spieler für die nächste Saison zugesagt“, sagt Gehrmann, der nach Gelbsperre wieder auf Jan Pinkerneil zählen kann.



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