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Favorit auch mit dezimiertem Kader

Eldagsen. Der Zweite empfängt das Schlusslicht– das Heimspiel des FC Eldagsen in der Fußball-Bezirksliga 3 am Sonnabend (16 Uhr) gegen Aufsteiger TSV Schloß Ricklingen sollte eine klare Sache werden für die Gastgeber. „Bei unseren Ansprüchen müssen wir die schlagen“, sagt denn auch Eldagsens Trainer Milan Rukavina. „Sie sind aber nicht so schlecht. Das wird eine harte Nuss.“ Immerhin ist Schloß Ricklingen mit dafür verantwortlich, dass die Eldagsener trotz ihrer zwischenzeitlichen Niederlagenserie noch Anschluss zu Spitzenreiter Garbsen haben – im Derby holte der TSV beim 2:2 einen Punkt. Zuletzt gewann die Elf von Trainerfuchs Günter Blume 4:0 gegen Arnum.

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Die Eldagsener haben ihr Zwischentief überwunden und zuletzt gegen Springe (2:0) und Stadthagen (3:3) vier Punkte geholt. Dennoch werden Rukavinas Sorgenfalten tiefer: „Personell ist es echt heikel im Moment“, sagt er. Die verletzten Ali Ibrahim und Alexander Schröder sowie der privat verhinderte Yannik Gronau fehlen definitiv. Hinter Adrian Gottschalk, der wegen einer Sehnenreizung im Knie seit fast zwei Wochen pausiert, Christian Marx (Knöchelprellung), Frederik Reygers (Schienbeinprellung) und Benjamin Rathe, der in Stadthagen wegen einer Zerrung fehlte und zudem unter der Woche mit einer Grippe das Bett hütete, stehen dicke Fragezeichen. „Aber selbst wenn sie spielen könnten – fit sind sie nicht“, sagt Rukavina, dem im schlimmsten Fall mit Florian Siuts nur ein Innenverteidiger bliebe, „einen zweiten Manndecker müssten wir uns dann basteln“. Rukavina wird Anleihen bei der zweiten Mannschaft (Sven-Erik Nold) und den A-Junioren (Steven Berger und Maxi Rühlke) nehmen.

Die starke Ersatzbank ist zwar einer der großen Trümpfe der Eldagsener, „aber die Automatismen fehlen natürlich, wenn man so viel wechseln muss“, sagt der FCE-Coach. Und: „Uns werden Optionen genommen.“ Was ihn ärgert: Die wenigsten seiner „Patienten“ haben sich ohne Gegner-Einwirkung verletzt. „Wir kriegen im Moment ordentlich auf die Hufe.“

Rukavina ist überzeugt, dass Schloß Ricklingen „aus der Defensive kommen“ wird. Deshalb wäre es „wichtig, ein schnelles Tor vorzulegen, dann müssen sie aufmachen“. Obwohl die Vorzeichen alles andere als ideal sind: „Zu Hause habe ich den Anspruch zu gewinnen“, sagt Eldagsens Trainer, „aber das Spiel wird definitiv kein Selbstgänger.“



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