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Springes Mittelmann spielt bislang eine überragende Saison / Heute Gastspiel beim SV Beckdorf

Fauteck: Lernen vom ehemaligen Weltstar

Handball (jab). Achtes Spiel, achter Sieg? Drittligist HF Springe ist auch im Auswärtsspiel am heutigen Sonnabend (20 Uhr) beim SV Beckdorf Favorit. Auf die leichte Schulter nehmen die Gäste die Partie aber nicht: „In der engen Halle herrscht immer eine Atmosphäre, in der man schnell unter Druck geraten kann“, sagt etwa Jannis Fauteck. „Wir müssen wieder konzentriert reingehen und unser Spiel wie bisher auch spielen.“

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Der 23-Jährige erntet für seine bisherigen Leistungen in dieser Saison höchstes Lob. „Er führt die Mannschaft sensationell“, sagt beispielsweise HF-Manager Dennis Melching über den Spielmacher, der im vergangenen Jahr noch zum Kader von Erstligist Burgdorf gehörte und mit Zweitspielrecht für Springe im Einsatz war. Sein Vertrag mit den Burgdorfern wurde nicht verlängert, Fauteck hatte Angebote aus der 2. Liga, entschied sich aber für Springe – er hat es nicht bereut. „Ich habe den Schritt nach Springe gemacht, um mich im Angriff weiterzuentwickeln. Das klappt bisher“, sagt Fauteck.

Sein Vorteil gegenüber der vorigen Saison: „Ich bin bei jedem Training dabei. Ich merke schon, dass ich jetzt mehr in der Mannschaft drin bin.“ Im Vorjahr spielte er schon hauptsächlich für Springe, trainierte zum Teil aber noch in Burgdorf mit. Zudem profitiert Fauteck davon, dass sein jetziger Coach Oleg Kuleshov einst ein Weltklasse-Mittelmann war. „Ich lerne viel von ihm“, sagt Fauteck, „ich merke, dass ich besser werde.“

Zugute kommt dem Studenten auch, dass er selten 60 Minuten durchspielen muss, sondern regelmäßig seine Pausen bekommt. Zumeist wird er dann von Milan Djuric entlastet. Nichtsdestotrotz halten die Springer noch nach einem weiteren Rückraumspieler Ausschau. „Ich hatte erst Anfang der Woche ein Gespräch“, verrät Melching, der aber keine Eile hat: „Im Moment besteht ja kein akuter Handlungsbedarf.“

Tatsächlich sind die Springer zuletzt souverän aufgetreten – der Sieg am vorigen Wochenende gegen Usedom (37:27) wäre wohl deutlich höher ausgefallen, hätte Kuleshov nicht so viel durchgewechselt. Die große Ausgeglichenheit im Kader macht Springe in diesem Jahr so stark. Beckdorf dagegen setzt auf wenige Topspieler: Maris Versakos etwa führt mit 51 Treffern derzeit die Torjägerliste der 3. Liga an, Stefan Völkers ist der zweite Ausnahmespieler im Rückraum. In der Abwehr haben die Beckdorfer bislang allerdings Probleme. 243 Gegentore hat der SVB schon kassiert – mehr als jedes andere Team in der Liga.

Maximilian Kolditz kehrt nach überstandener Bänderverletzung ins Team zurück. Offen ist, ob Nils Eichenberger dabei ist, oder ob er bei Eintracht Hildesheim für die Partie in Hüttenberg gebraucht wird.



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