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Fast die letzte Chance für Eldagsens Zweite

ELDAGSEN/GESTORF. Im Kellerduell gegen Schlusslicht TSV Gestorf will die Zweitvertretung des FC Eldagsen am Sonnabend (16 Uhr) drei Punkte holen, um die Lage im Kampf um den Klassenerhalt zu verbessern.

Im Hinspiel war der FC Eldagsen mit Routinier Matthias Hüsam (l.) haushoch überlegen und gewann das Derby mit 5:1 beim TSV Gestorf mit Sascha Kunkel. Foto: Kruse

FC Eldagsen II (16./15) –TSV Gestorf (17./4)

Am Sonnabend (16 Uhr) stehen sich in der Hindenburgallee das Tabellenschlusslicht TSV Gestorf und der Tabellenvorletzte FC Eldagsen II gegenüber. Für den TSV Gestorf ist die Lage im Abstiegskampf bei einem Rückstand von 13 Punkten hoffnungslos, für die Gastgeber zählt hingegen jeder Punkt.

„Das ist schon fast unsere letzte Chance. Wenn wir gegen Gestorf nicht dreifach punkten, wird es im Abstiegskampf sehr schwer für uns“, sagt Eldagsens Coach Karsten Bürst. Nach einer indiskutablen Leistung in Kirchdorf will Bürst auch eine Reaktion seiner Mannschaft sehen. „Gegen Gestorf können sie sich rehabilitieren, aber es wird kein Selbstläufer“, warnt Bürst. Der Tabellenletzte dürfe aber keinesfalls unterschätzt werden, obwohl das Hinspiel deutlich mit 5:1 an die Eldag-
sener ging. „Für uns zählen nur die drei Punkte. Alles andere hilft uns nicht weiter“, sagt der Coach, der nur auf Christoph Harmeyer und Marc Burmeister verzichten muss.

Auf Gestorfer Seite, die unter der Woche das Nachholspiel beim TSV Pattensen II verloren, sieht man dem Derby entspannt entgegen. „Wir haben ja nichts mehr zu verlieren, aber wir haben nach dem Hinspiel noch etwas gutzumachen“, betont TSV-Sprecher Peter Baron, der im Derby sogar leichte Vorteile für sein Team ausgemacht hat: „Eldagsen muss gewinnen. Das kommt uns vielleicht entgegen. Mit dem zweiten Saisonsieg könnten wir den Abstiegskampf weiterhin spannend halten“, hofft Baron.

SV Wilkenburg (10./32) –FC Springe (6./41)

Nach dem Achtungserfolg gegen den unangefochtenen Spitzenreiter Mühlenberger SV (2:2) will der in diesem Jahr noch unbezwungene FC Springe in der Fremde nachlegen. Am Sonntag (15 Uhr) treten die Springer beim SV Wilkenburg an. „Wir wollen den Gegner in Bewegung bringen und ihm unser Ballbesitzspiel aufdrängen“, sagt Trainer Ricardo Diaz Garcia. „Bei Standards müssen wir clever sein. Hohe Bälle fängt der starke Torwart alle ab.

Neben SVW-Schlussmann Dominik di Figlia haben die Platzherren ihre besten Spieler in der Offensive: Marco Elas (21) und Niklas Römgens (11) haben zwei Drittel aller Wilkenburger Tore erzielt. „Im Hinspiel haben wir Elas über 90 Minuten nicht in den Griff bekommen. Das gilt es diesmal tunlichst zu vermeiden“, betont der Coach.

Marius Meister wird in der Partie bei seinem Ex-Club besonders motiviert sein. „Die Rückkehr an die alte Wirkungsstätte ist immer ein besonderes Erlebnis“, sagt Springes Coach. Novak Sogan, der nach einem Schubser gegen Mühlenberg in der Nachspielzeit Rot gesehen hatte, ist zum Zuschauen verdammt. Die Dauer der Sperre ist allerdings noch ungewiss. Dafür kehrt Philipp Strohecker nach abgesessener Gelbsperre ins Team zurück.



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